DVB-T: Weitere Regionen Österreichs werden digital

Endgültige Umstellung der Sender Gössnitzberg und Hauser Kaibling

Wien (OTS) - Sendeanlagen in Oberösterreich, Salzburg, in der Steiermark, Niederösterreich und Tirol beginnen am 31. März 2008 mit der Übertragung von digitalen TV-Signalen.

Der DVB-T Ausbau in Österreich geht weiter: Ab 31. März 2008 übertragen die Sendeanlagen Gössnitzberg und Hauser Kaibling ausschließlich digitale TV Signale. Außerdem starten an diesem Tag insgesamt zehn Sendeanlagen in fünf Bundesländern (Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Niederösterreich und Tirol) in den Analog-Digital-Parallelbetrieb und werden bis zum 5. Mai 2008 ORF 1 und ORF 2 sowohl analog als auch digital übertragen.

Steiermark: Hauser Kaibling und Gössnitzberg übertragen nur noch digital

Bereits seit Herbst 2007 versorgen die Sendeanlagen Gössnitzberg und Hauser Kaibling Köflach und Voitsberg bzw. Schladming und Umgebung mit analogen und digitalen TV-Signalen. Am 31. März 2008 heißt es nun: endgültig umsteigen auf DVB-T. Denn ab dann übertragen diese Sender ausschließlich digital. Wer von einer dieser Sendeanlagen empfängt, erkennt den Handlungsbedarf an dem seit rund zwei Wochen im Bild eingeblendeten Laufband.

Haushalte, die bereits auf digitalen Empfang umgestellt haben und ihre TV Signale vom Hauser Kaibling beziehen, müssen ab dem 31. März noch einen Sendersuchlauf durchführen. Das ist notwendig, da auch die Sendefrequenzen für das digitale Signal an diesem Termin umgestellt werden. Nach der Einstellung auf Kanal 40 ist die Umstellung endgültig geschafft.

Der weitere DVB-T Ausbau in Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Niederösterreich und Tirol

Zehn Sender in fünf Bundesländern starten am 31. März mit der Übertragung von DVB-T. Im Analog-Digitalen-Parallelbetrieb, der bis zum 5. Mai dauert, übertragen die Sendeanlagen sowohl digitale als auch analoge Signale. Wer von einem der Sender empfängt, sieht ab 14. April ein Laufband im Bild der österreichischen Programme eingeblendet. Das Laufband bedeutet, dass bis zum 5. Mai die Endgeräte für den digitalen Empfang fit gemacht werden sollten, um dann ORF 1, ORF 2 und ATV digital über Antenne empfangen zu können.

Oberösterreich

Gleich vier Sendeanlagen starten am 31. März 2008 in Oberösterreich mit der digitalen Übertragung: Schärding, Tröschberg, Grünberg und Ziehberg. Somit werden Haushalte in Schärding, Steyr, Gmunden und Kirchdorf und Umgebung mit dem digitalen Antennenfernsehen versorgt.

Salzburg

Auch in Salzburg geht es am 31. März in Lend und Mauterndorf und Umgebung mit dem digitalen Antennenfernsehen los. Denn ab dann übertragen die Sender Luxkogel und Großeck DVB-T im Parallelbetrieb.

Steiermark, Niederösterreich und Burgenland

Die Sendeanlage Stradnerkogel versorgt Bad Gleichenberg und Umgebung sowie Teile des südlichen Burgenlands. Deutschlandsberg und Umgebung erhält TV-Signale von dem Sender Demmerkogel. Beide Sender starten ab dem 31. März mit der Übertragung von DVB-T. Auch die Sendeanlage Sonnwendstein, die in der Steiermark im oberen Mürztal und in Niederösterreich in das Steinfeld und Teile der Buckligen Welt überträgt, startet ebenfalls am 31. März mit dem Analog-Digitalen-Parallelbetrieb.

Tirol

In Tirol beginnt der Sender Hahnenkamm, der Reutte mit TV-Signalen versorgt, am 31. März mit der digitalen Übertragung.

DVB-T Geräte für jeden Bedarf

Für den ungestörten Empfang der Programme über Haus- oder Zimmerantenne ist es wichtig, ein DVB-T Empfangsgerät zu installieren. Diese Geräte können im Fachhandel als DVB-T Boxen zur Weiterverwendung der bisherigen Fernseher erworben werden. Die Boxen werden einfach zwischen Antenne und Fernseher geschaltet. Wer über den Kauf eines neuen Fernsehgerätes nachdenkt, kann auch ein Modell mit bereits integriertem Empfänger wählen. Mit einem DVB-T USB-Stick werden sogar Laptops und Computer fit für DVB-T.

Weitere Informationen zu DVB-T erhalten Sie über die DVB-T Website unter www.dvb-t.at. Außerdem ist das DVB-T Serviceteam telefonisch unter 0820-420 420 (0,12 EUR/Minute) erreichbar.

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, SevenOne Media, Industrie).

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATV, Puls 4, goTV, Arena, Austria 9 TV), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

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