ExpertInnen diskutieren Nutzen und Sicherheit der Hormonspirale

Wien (OTS) - Anlässlich eines ExpertInnentreffens von FachärztInnen am 19. Jänner 2008 in Wien wurden Themen im Zusammenhang mit der Hormonspirale diskutiert. Besonders betont wurde die Wichtigkeit einer umfassenden ärztlichen Beratung für Patientinnen, um eine hohe Zufriedenheit mit dieser bequemen und zuverlässigen Verhütungsmethode sicherzustellen. Die Vorteile der Hormonspirale gegenüber anderen Verhütungsmethoden wurden im Rahmen dieses Treffens einmal mehr bestätigt. Die Hormonspirale ist seit mehr als zehn Jahren in Österreich erhältlich und hat sich zu einer der beliebtesten Formen der Langzeitverhütung entwickelt, was auch eine aktuelle Befragung unter den Anwenderinnen zeigt.

ExpertInnen betonen Wichtigkeit einer umfassenden Beratung durch GynäkologInnen

Wie bei jedem Verhütungsmittel ist es auch bei der Hormonspirale wichtig, sich umfassend durch die Gynäkologin/den Gynäkologen beraten zu lassen. Sie/Er klärt mit der Patientin ab, welche Verhütungsmethode für sie besonders geeignet ist bzw. diskutiert mögliche Alternativen. Die Hormonspirale kann von Frauen jeden Alters angewendet werden, auch von jungen Frauen, die noch nicht geboren haben, wie eine Empfehlung der WHO aus dem Jahr 2004 festhält. Als Grund, sich gegen die Hormonspirale zu entscheiden, werden von vielen Frauen mögliche Beschwerden beim Einsetzen genannt. Auch hier informiert die Gynäkologin/der Gynäkologe der genau über die verschiedenen Arten von medikamentöser Vorbereitung, die das Einsetzen der Hormonspirale möglichst angenehm machen. Dr. Sigrid Schmidl-Amann aus St. Pölten erklärt anlässlich des ExpertInnenmeetings: "Die Hormonspirale gehört zu den Langzeit-Verhütungsmitteln, die ich empfehle und verwende. Die Zufriedenheit der Frauen ist sehr hoch, egal ob sie bereits geboren haben oder nicht. Bei ausführlicher Aufklärung entscheiden sich die meisten Interessentinnen dafür und sind dann sehr zufriedene Anwenderinnen."

Nutzen der Hormonspirale

Die Hormonspirale besitzt aufgrund ihrer Anwendungs- und Wirkungsweise zahlreiche Vorteile: Das Einlegen der Spirale alle fünf Jahre sorgt für hohen Anwendungskomfort, es befreit vom täglichen "An-die-Verhütung-Denken" und gibt so ein besonderes Gefühl von Freiheit. Dank der speziellen Wirkungsweise der Hormonspirale kann man außerdem nach ihrem Entfernen wieder rasch schwanger werden. Somit unterstützt die Hormonspirale eine flexible Familienplanung. Weiters sind die hormonabhängigen Nebenwirkungen sehr gering und der Pearl-Index mit 0,16 einer der besten unter den Verhütungsmitteln. Der Vorsitzende des ExpertInnenmeetings, Prim. Dr. Hans Concin aus Bregenz, meint dazu: "Mit der Einführung der oralen Kontrazeption wurde erstmals das Kontrazeptionsproblem gelöst. Der zweite Schritt sind die anderen Benefits, die sich auf Lebensqualität im weitesten Sinne beziehen. Diese Dimension hat die Hormonspirale in die Kontrazeption hineingebracht."

Österreichische Nutzerinnen sehr zufrieden mit der Hormonspirale

Bayer Schering Pharma hat kürzlich eine europaweite Umfrage zu Mirena(R) in Auftrag gegeben, die in Österreich vom 3. September bis 31. Dezember 2007 durchgeführt wurde. Österreich ist das erste Land, das die Erhebung bereits ausgewertet hat. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass 79 Prozent der befragten Österreicherinnen mit der Hormonspirale "sehr zufrieden" sind. Über 90 Prozent der Befragten würden diese bequeme und zuverlässige Verhütungsmethode weiterempfehlen. Als häufigster Grund für den Gebrauch dieser Methode wird von den Anwenderinnen der Komfort dieser Methode ("Ich möchte nicht über Verhütung nachdenken müssen") angegeben. Dieser Grund wird von jenen Frauen, die die Hormonspirale bereits zum zweiten Mal verwenden, häufiger genannt als von den Erstnutzerinnen. Außerdem werden Verlässlichkeit und gute Verträglichkeit angeführt und die Tatsache, dass die Hormonspirale kontinuierlich nur eine niedrige Hormondosis abgibt. Als besonders wichtig werden auch die leichteren, kürzeren und weniger schmerzhaften Blutungen hervorgehoben. Rund 53 Prozent haben bei der Verwendung der Hormonspirale keine Blutungen, weitere 28 Prozent geben nur leichte Monatsblutungen an.

Rückfragen & Kontakt:

Public Health PR
Michael Leitner
Tel.: +43/1/602 05 30-92
e-mail: michael.leitner@publichealth.at
www.publichealth.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PHP0001