• 28.03.2008, 09:48:54
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ExpertInnen diskutieren Nutzen und Sicherheit der Hormonspirale

Wien (OTS) - Anlässlich eines ExpertInnentreffens von
FachärztInnen am 19. Jänner 2008 in Wien wurden Themen im
Zusammenhang mit der Hormonspirale diskutiert. Besonders betont wurde
die Wichtigkeit einer umfassenden ärztlichen Beratung für
Patientinnen, um eine hohe Zufriedenheit mit dieser bequemen und
zuverlässigen Verhütungsmethode sicherzustellen. Die Vorteile der
Hormonspirale gegenüber anderen Verhütungsmethoden wurden im Rahmen
dieses Treffens einmal mehr bestätigt. Die Hormonspirale ist seit
mehr als zehn Jahren in Österreich erhältlich und hat sich zu einer
der beliebtesten Formen der Langzeitverhütung entwickelt, was auch
eine aktuelle Befragung unter den Anwenderinnen zeigt.

ExpertInnen betonen Wichtigkeit einer umfassenden Beratung durch
GynäkologInnen

Wie bei jedem Verhütungsmittel ist es auch bei der Hormonspirale
wichtig, sich umfassend durch die Gynäkologin/den Gynäkologen beraten
zu lassen. Sie/Er klärt mit der Patientin ab, welche
Verhütungsmethode für sie besonders geeignet ist bzw. diskutiert
mögliche Alternativen. Die Hormonspirale kann von Frauen jeden Alters
angewendet werden, auch von jungen Frauen, die noch nicht geboren
haben, wie eine Empfehlung der WHO aus dem Jahr 2004 festhält. Als
Grund, sich gegen die Hormonspirale zu entscheiden, werden von vielen
Frauen mögliche Beschwerden beim Einsetzen genannt. Auch hier
informiert die Gynäkologin/der Gynäkologe der genau über die
verschiedenen Arten von medikamentöser Vorbereitung, die das
Einsetzen der Hormonspirale möglichst angenehm machen. Dr. Sigrid
Schmidl-Amann aus St. Pölten erklärt anlässlich des
ExpertInnenmeetings: "Die Hormonspirale gehört zu den
Langzeit-Verhütungsmitteln, die ich empfehle und verwende. Die
Zufriedenheit der Frauen ist sehr hoch, egal ob sie bereits geboren
haben oder nicht. Bei ausführlicher Aufklärung entscheiden sich die
meisten Interessentinnen dafür und sind dann sehr zufriedene
Anwenderinnen."

Nutzen der Hormonspirale

Die Hormonspirale besitzt aufgrund ihrer Anwendungs- und
Wirkungsweise zahlreiche Vorteile: Das Einlegen der Spirale alle fünf
Jahre sorgt für hohen Anwendungskomfort, es befreit vom täglichen
"An-die-Verhütung-Denken" und gibt so ein besonderes Gefühl von
Freiheit. Dank der speziellen Wirkungsweise der Hormonspirale kann
man außerdem nach ihrem Entfernen wieder rasch schwanger werden.
Somit unterstützt die Hormonspirale eine flexible Familienplanung.
Weiters sind die hormonabhängigen Nebenwirkungen sehr gering und der
Pearl-Index mit 0,16 einer der besten unter den Verhütungsmitteln.
Der Vorsitzende des ExpertInnenmeetings, Prim. Dr. Hans Concin aus
Bregenz, meint dazu: "Mit der Einführung der oralen Kontrazeption
wurde erstmals das Kontrazeptionsproblem gelöst. Der zweite Schritt
sind die anderen Benefits, die sich auf Lebensqualität im weitesten
Sinne beziehen. Diese Dimension hat die Hormonspirale in die
Kontrazeption hineingebracht."

Österreichische Nutzerinnen sehr zufrieden mit der Hormonspirale

Bayer Schering Pharma hat kürzlich eine europaweite Umfrage zu
Mirena(R) in Auftrag gegeben, die in Österreich vom 3. September bis
31. Dezember 2007 durchgeführt wurde. Österreich ist das erste Land,
das die Erhebung bereits ausgewertet hat. Die Ergebnisse der Umfrage
zeigen, dass 79 Prozent der befragten Österreicherinnen mit der
Hormonspirale "sehr zufrieden" sind. Über 90 Prozent der Befragten
würden diese bequeme und zuverlässige Verhütungsmethode
weiterempfehlen. Als häufigster Grund für den Gebrauch dieser Methode
wird von den Anwenderinnen der Komfort dieser Methode ("Ich möchte
nicht über Verhütung nachdenken müssen") angegeben. Dieser Grund wird
von jenen Frauen, die die Hormonspirale bereits zum zweiten Mal
verwenden, häufiger genannt als von den Erstnutzerinnen. Außerdem
werden Verlässlichkeit und gute Verträglichkeit angeführt und die
Tatsache, dass die Hormonspirale kontinuierlich nur eine niedrige
Hormondosis abgibt. Als besonders wichtig werden auch die leichteren,
kürzeren und weniger schmerzhaften Blutungen hervorgehoben. Rund 53
Prozent haben bei der Verwendung der Hormonspirale keine Blutungen,
weitere 28 Prozent geben nur leichte Monatsblutungen an.

Rückfragehinweis:

Public Health PR
   Michael Leitner
   Tel.: +43/1/602 05 30-92 
   e-mail: [email protected]
   www.publichealth.at

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