Europa im Klassenzimmer: 26.000 Personen mit COMENIUS mobil

COMENIUS - ein großer Name für ein erfolgreiches Programm

Wien (OTS) - Johann Amos COMENIUS, der große Pädagoge des 17. Jahrhunderts, feiert am 28. März Geburtstag. Der Verfechter des verknüpften Sprachunterrichts ist Namensgeber jenes Teils des EU-Bildungsprogramms, der sich an den Kindergarten- & Schulbereich richtet. Was COMENIUS sicher gerne gesehen hätte: "Sein" Programm machte von 1995 bis 2007 mehr als 26.000 Österreicherinnen und Österreicher in Europa mobil. Allein in Österreich wurden seit Programmbestehen rund 3.500 COMENIUS-Projekte gefördert. An europaweiten Projekten kann man von klein auf mitwirken, was auch die COMENIUS-Geburtstagsfeier zeigen soll, die - speziell für Kindergartenpädagoginnen & -pädagogen - am 18. April 2008 in der BAKIP Salzburg stattfindet und in österreichischen Kindergärten eine Tür nach Europa öffnen möchte.

COMENIUS ist eines der Erfolgsprogramme der Europäischen Union:
Europaweit wurden seit Programmbeginn im Jahr 1995 Tausende Personen über COMENIUS mobil. Allein im Jahr 2008 wurden in der Nationalagentur Österreich 175 Schulpartnerschaften eingereicht. 35 Assistentinnen und Assistenten bewarben sich um eine Lehrstelle im europäischen Ausland, 84 Gastschulen und Gast-Kindergärten hoffen auf einen Assistenten / eine Assistentin aus einem anderen europäischen Land und 43 Pädagoginnen und Pädagogen haben sich für einen europaweiten Fortbildungskurs angemeldet. Im Internet-Partnerschaftsportal eTwinning sind derzeit 390 österreichische Schulen registriert. Ihnen bietet sich auf www.etwinning.net die Möglichkeit, mit knapp 38.000 europäischen Schulen zu kooperieren.

COMENIUS - Das Tor nach Europa

Mithilfe von COMENIUS können Kinder im Rahmen einer COMENIUS-Projektpartnerschaft gemeinsam mit anderen Kindern aus anderen Ländern Europa entdecken. Den Pädagoginnen und Pädagogen präsentieren sich mehrere Ansatzpunkte, am EU-Bildungsprogramm teilzunehmen: Sie können im Rahmen der Partnerschaften mobil werden oder auch mit COMENIUS-Weiterbildungen die Chance zu europaweiten Fortbildungsmaßnahmen nutzen.

Rasche und unbürokratische Kindergarten- & Schul-Partnerschaften übers Internet bietet das Programm eTwinning - hier haben auf www.etwinning.net Kindergärten und Schulen die Möglichkeit zu Internetpartnerschaften mit Kindergärten / Schulen aus anderen EU-Ländern. Kindergärten und Schulen können sich Europa auch direkt ins Klassenzimmer holen: Sie haben die Möglichkeit, fremdsprachige Assistentinnen und Assistenten aus dem EU-Ausland aufzunehmen. Alle über COMENIUS laufenden Projekte, Partnerschaften, Weiterbildungen etc. werden durch die Europäische Kommission finanziell unterstützt.

18. April - Österreichische Kindergärten treffen Europa

Der Geburtstag des berühmten Namensgebers gibt Anlass, speziell Kindergartenpädagoginnen & -pädagogen aus ganz Österreich über die weitreichenden Optionen des Programms zu informieren. Am 18. April wird neben der Beratung durch die Nationalagentur auch die Möglichkeit geboten, vergangene wie auch laufende Projekte kennen zu lernen und Berichte von projekt- bzw. auslandserfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus erster Hand zu erhalten. Detaillierte Informationen finden sich unter www.lebenslanges-lernen.at/Veranstaltungen.

Lebenslanges Lernen - Früh übt sich...

Das Bildungsprogramm für lebenslanges Lernen mit seinen Säulen COMENIUS, ERASMUS, LEONARDO DA VINCI und GRUNDTVIG machte allein in der Antragsrunde 2007 rund 9.000 Österreicherinnen und Österreicher im EU-Ausland mobil. "Was das EU-Bildungsprogramm bewegen kann, geht weit über die Mobilität einer Einzelperson hinaus: Es ist das Kennenlernen eines gemeinsamen Europas, das freundliche Aufeinander-Treffen unterschiedlicher Kulturen, sozusagen gelebte Interkulturalität", freut sich Ernst Gesslbauer, der Leiter der Nationalagentur Österreich. "Das Schöne an COMENIUS ist, dass das Programm mithilft, weltoffenere und tolerantere Schülerinnen und Schüler heranzuziehen, die neben ihren Sprachkenntnissen und kulturellem Wissen auch ihre Persönlichkeit entwickeln. Frei nach dem Motto 'start at an early age' kann man nie früh genug damit beginnen, Offenheit und europäische Dynamik in die Herzen der Kinder zu streuen", so Gesslbauer. Internationalisierung und Öffnung der Bildungseinrichtungen sind eine wesentliche Aufgabe des österreichischen Schulwesens. Das Programm für lebenslanges Lernen liefert hierzu einen wesentlichen Beitrag.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Austauschdienst
Nationalagentur Lebenslanges Lernen
Barbara Sutrich
Schreyvogelgasse 2, 1010 Wien
Tel.: 01 / 534 08-18
E-Mail: barbara.sutrich@oead.at
Web: www.lebenslanges-lernen.at

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