- 27.03.2008, 11:17:01
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DARMANN: "Darabos muß seinen wahren Eurofighter-Deal auf den Tisch legen oder gleich zurücktreten"
"Darabos ist der Totengräber der österreichischen Luftraumüberwachung"
Wien (OTS) - Mehreren Zeitungsberichten zufolge soll nur ein
Eurofighter von den bisher nach Österreich gelieferten fünf flugfähig
sein und auch die gesamte Ersatzteilwirtschaft dürfte durcheinander
geraten sein. "Das scheint nun das wirkliche echte Ergebnis des Deals
von Darabos sein. Somit ist der Verteidigungsminister der Totengräber
der österreichischen Luftraumüberwachung und gefährdet mit seinem
Deal offensichtlich die österreichische Sicherheit", stellte heute
BZÖ-Wehrsprecher Abg. Mag. Gernot Darmann fest. "Darabos muß endlich
seinen wahren Eurofighter-Deal auf den Tisch legen oder gleich
zurücktreten", so Darmann weiter
So sollen bereits gelieferte Ersatzteile für die ursprünglich
neuen Eurofighter zurückgeschickt werden und andere Ersatzteile für
die von Darabos bestellten gebrauchten und aus einer älteren Baureihe
stammenden Maschinen geordert werden. "So sieht also die "Papier
gewordene Kaufpreisreduzierung" mit all ihren schmerzhaften Details
aus. Für diese parteipolitischen Manöver Darabosens, die mit
exorbitanten Mehrkosten verbunden sind, müssen nun die Steuerzahler
aufkommen", empörte sich Darmann.
Überdies müsse Österreich am 30. Juni die zwölf von der Schweiz
angemieteten F-5-Jets zurückgeben, dann drohen - wegen der langen
Stehzeiten der Eurofighter - weitere Verzögerungen bei der
Systemeinführung und auch die Piloten- und Technikerausbildung dürfte
in Mitleidenschaft gezogen werden. "Somit werden wieder die uralten
und vergleichsweise lahmen Saab 105 OE die Luftraumüberwachung
übernehmen müssen", erklärte Darmann.
"Die Vorgangsweise des Verteidigungsministers führt zu schwersten
Defiziten in der gesamten österreichischen Luftraumüberwachung.
Abschließend nahm der BZÖ-Wehrsprecher die Piloten und Techniker in
Schutz, die dieses von Darabos verursachtes Tohuwabohu nun ausbaden
müssen. "Was können die Piloten und Techniker des Bundesheeres dafür,
daß ihr Vorgesetzter mit dem Vergleich einen derart kapitalen Bock
geschossen hat", schloß Darmann.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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