• 27.03.2008, 10:30:27
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Umfrage: Konjunktur und Konsum - und die "Less Cash Society" - AUDIO

Wien (OTS) - Jahr für Jahr wird der Anteil an Kartenzahlungen in
Österreich größer. Immer öfter bezahlen Konsumenten ihre Einkäufe
heute bargeldlos. Wir haben deshalb Passanten in der Wiener
Innenstadt gefragt, warum und wie oft sie die Karten zücken und
welche Erfahrungen sie dabei haben.

O-Töne Passantenbefragung (90 Sekunden):

Naja, weil man nicht so viel Bargeld dabei haben muss. Bei der
Kreditkarte hat es den Vorteil, dass die Abrechnung später kommt. /
Wenn ich im Ausland bin verwende ich gerne die Kreditkarte und im
Inland die Euro-Karte. / Normal mindestens drei Mal am Tag. / Vier
Mal wöchentlich. / In den Supermärkten und so verwende ich natürlich
die Bankomatkarte. Aber wenn ich Bekleidung oder größere
Anschaffungen für den Haushalt kaufe dann natürlich die Kreditkarte
und auch auf Urlaubsreisen. / Absoluter Vorteil ist natürlich das
Handling, weil ich mit dem Hartgeld nicht so leicht zu Recht komme
wie mit der Karte. Es ist wesentlich bequemer und einfacher und ich
würde es jedem, vor allem älteren Personen empfehlen. / Eigentlich
jeden Tag, sogar mehrmals. / Also mittlerweile eigentlich nur gute.
Es hat natürlich Zeiten gegeben ganz am Anfang, wo es länger gedauert
hat, wo Probleme waren, aber das hat sich bis jetzt eigentlich
gelegt. Es ist sehr angenehm jetzt. / Es sind meist sehr hohe
Beträge, wenn ich sage ok, das will ich als Bargeld nicht mithaben.
Und das Zweite ist, wenn ich bei der Kreditkarte den Schutz für meine
Reise brauche. / Naja, dass man nicht so viel Bargeld herumschleppen
muss und ich persönlich bekomme das Taschengeld auf die Karte
überwiesen. / Wenn ich wirklich einkaufen gehe, eine Summe über 50
Euro, dann zahle ich mit Bankomatkarte. / Also die Kreditkarte
verwende ich vor allem über das Internet, wenn ich über das Internet
also Bezahlungen abwickeln will.

Moderator: Warum Konsum für die Wirtschaft eines Landes wichtig ist,
erläutert uns Diplomingenieur Wüger vom
Wirtschaftsforschungsinstitut:

O-Ton Michael Wüger (43 Sekunden):

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte sind ein wichtiger
stabilisierender Faktor im Konjunkturverlauf. Es ist nämlich für die
Konsumenten nicht sinnvoll bei jeder Änderung im wirtschaftlichen
Umfeld auch ihre Konsumpläne umzustellen. Nachdem in den Jahren 2000
bis 2005 eine schwache Konsumentwicklung zu beobachten war,
hauptsächlich bedingt durch geringere Einkommenssteigerung, hat sich
die Konsumnachfrage im Jahr 2006 etwas belebt. Im Jahr 2007 hat sich
dieser Trend zunächst fortgesetzt, in der zweiten Jahreshälfte hat
sich die Nachfrage aber etwas abgeschwächt, nicht zuletzt wegen der
steigenden Inflation.

Moderator: Betrachtet man die Entwicklung des
Bruttoinlandsproduktes als geeigneten Konjunkturindikator, so war
dieser Konjunkturhöhepunkt in Österreich um den Jahreswechsel
2007/2008 angesiedelt. Besonders kräftig, so der Wirtschaftsforscher
Wüger, expandierte der Tourismus, sowohl die Anzahl der Nächtigungen
als auch die Erlöse übertrafen das Vorjahresergebnis in der ersten
Hälfte der Wintersaison deutlich.

Gerade auf den Tourismus und seine Bedürfnisse hat sich der
österreichische Handel schon lange eingestellt. Jörg Reifmesser,
Geschäftsführer von Rainbow Lifestyle und Swarovski in den Wiener
Ringstraßen-Galerien erläutert wie:

O-Ton Jörg Reifmesser (21 Sekunden):

Wir beobachten den Trend, dass sehr viele Kunden heute mit Karte
bezahlen wollen und nicht zuerst zu einem Bankomat gehen um Bargeld
zu beheben. Gerade in einem florierenden Tourismusland wie Österreich
ist die Akzeptanz von internationalen Zahlungskarten, meiner Meinung
nach, heute eine Selbstverständlichkeit. Deshalb bieten wir in allen
unseren Geschäften unseren Kunden aus dem In- und Ausland die
Möglichkeit diese moderne und flexible Zahlungsart zu nützen.

Moderator: Diese Erfahrung hat auch der Spielwarenhändler Walter
Jank:

O-Ton Walter Jank (28 Sekunden):

In den letzten Jahren haben wir immer öfter bemerkt, dass bei den
Einkäufen der Kunde mit Karte bezahlt. Wir müssen da als Händler
recht flexibel sein und bieten eigentlich schon viele Jahre den
Kunden Bankomat-Kassen an und können dadurch verwirklichen, dass der
Kunde seine Spontanwünsche sofort befriedigen kann einerseits und
andererseits machen wir natürlich dadurch mehr Umsatz.

Moderator: Ein wichtiges Bindeglied zwischen Kunden, Händlern und
Banken ist die Firma PayLife. Sie serviciert im Auftrag der
österreichischen Banken mehr als 8 Mio. Zahlungskarten, das
Bankomatnetz und eine Vielzahl von Zahlungsterminals. Dazu Peter
Neubauer, Geschäftsführer von PayLife:

O-Ton Peter Neubauer (21 Sekunden):

Eine Welt ohne Karten ist heute ja schon praktisch unvorstellbar.
So hat z.B. jeder erwachsene Österreicher, statistisch gesehen,
bereits eine Bankomatkarte in seinem Geldbörsel. Und PayLife ist die
Drehscheibe für Kartenzahlungen und für alle Beteiligten, das sind
die Konsumenten, die Händler und Banken, so ist z.B. schon jede
dritte Zahlung im Handel mit einer Karte.

Moderator: ... bestätigt Neubauer die Konjunktur des bargeldlosen
Bezahlens.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .

Rückfragehinweis:
Angela Szivatz, Tel.: 01/ 717 01- 6541
PayLife Bank GmbH
mailto:[email protected]
www.paylife.at

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