- 27.03.2008, 10:26:58
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Kdolsky: Änderung der Blutspenderverordnung - Alter soll keine Hürde sein, um Blut zu spenden
Gesundheitsministerin ermöglicht flächendeckende Versorgung mit Blutkonserven
Wien, 27. März 2008 (OTS) - "Um die flächendeckende Versorgung von
Blutkonserven für Patientinnen und Patienten auch in Zukunft
sicherzustellen, ist es ein notwendiger und richtiger Schritt, eine
Änderung in der Blutspendervordnung vorzunehmen", erklärte heute,
Donnerstag, Gesundheitsministerin Dr. Andrea Kdolsky. Ein
entsprechender Entwurf dieser Verordnung werde noch diese Woche in
Begutachtung gehen und im Sommer in Kraft treten. ****
Wesentlicher Bestandteil dieser Verordnung sei eine Änderung in den
Zulassungskriterien durch Hinaufsetzen des Blutspendealters. Die
Erhöhung - der eine entsprechende Befassung der Blutkommission des
Obersten Sanitätsrates voranging - geht auf eine Anregung von
Senioren- bzw. Ländervertretern sowie den Blutspendeeinrichtungen des
Österreichischen Roten Kreuzes zurück. Eine entsprechende Richtlinie
der Europäischen Union ließe diese Regelung zu und mehrere
europäische Länder nützten diese bereits. "Das Alter soll keine Hürde
sein um Blut zu spenden, sofern es aus medizinischen Gründen möglich
ist", betonte Kdolsky.
"Es zeigt sich deutlich, dass die ältere Generation beim Blutspenden
eine besonders wichtige Rolle spielt und die Anhebung des
Blutspendealters auf 67 Jahre ein wichtiger Schritt ist, um die
flächendeckende Versorgung der österreichischen Bevölkerung mit
sicheren Blutprodukten auch weiterhin zu gewährleisten", zeigt sich
auch Dr. Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen
Roten Kreuzes, über diese Entwicklung erfreut.
"Blutspenderinnen und Blutspender leisten einen stillen Akt der
Humanität und Solidarität. Sie alle spenden freiwillig und
unentgeltlich", so die Gesundheitsministerin weiter. Blut sei ein
unentbehrliches Medikament. Die Bedeutung der Blutspende könne nicht
hoch genug gewürdigt werden. "Blutspenderinnen und Blutspender helfen
mit ihrer Spende, in Notfällen Leben zu retten. Mein Dank gilt
besonders dem Österreichischen Roten Kreuz für seinen unermüdlichen
Einsatz bei der Beschaffung und Versorgung der österreichischen
Bevölkerung mit lebenswichtigen Blutkonserven", so
Gesundheitsministerin Kdolsky abschließend.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend Markus Leithner Pressesprecher von Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky Tel: +43/1/71100-4306 Fax: +43/1/71100-14305 mailto:[email protected] http://www.bmgfj.gv.at
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