- 26.03.2008, 13:35:06
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Jahr der Renaissance in Ungarn - vier neue Ausstellungen
Wien (TP/OTS) - 2008 jährt es sich zum 550. Mal, dass Matthias I.
Corvinus (1458-90), der wahrscheinlich in ganz Europa bekannteste
ungarische Herrscher, zum König gewählt wurde.
Die nationalen Sammlungen gedenken mit repräsentativen
wissenschaftlichen Ausstellungen des 550. Jahrestages der
Thronbesteigung von Mátyás Hunyadi. König Matthias steht im
Mittelpunkt des von der ungarischen Regierung angekündigten
Renaissance-Jahres 2008, bzw. der aus vier Teilen bestehenden
Ausstellungsreihe, die Mitte März eröffnet wurde. Thema des
Gedenkjahres und der Ausstellungen ist: König Matthias und das
Renaissance-Erbe in Ungarn.
"Ein Stern im Schatten des Raben- János Vitéz und der Beginn des
Humanismus in Ungarn"
15. März-15. Juni 2008, Nationalbibliothek Széchenyi Budapest
Die Ausstellung präsentiert die Anfänge des Humanismus bis Ende der
70er Jahre des 15. Jahrhunderts. Die Nationalbibliothek Széchényi,
als größter Sammelort der schriftlichen Kultur des Mittelalters und
der Renaissance stellt die Bücher und deren Kultur in den
Mittelpunkt. Mit Hilfe von ungarischen, aber zum Teil auch aus
Österreich und Deutschland ausgeliehenen Handschriften und sonstigen
Dokumentationen werden ursprüngliche Sammlungen rekonstruiert. Es
sind auch die wertvollsten Stücke der Bibliothek von Vitéz János,
dem Erzbischof von Esztergom (15. Jh.) zu sehen, wie z.B. die Livius
- Bände, die in München aufbewahrt sind.
" Die Mitgift von Beatrix - Die Majolikenkunst in Italien und der Hof
von König Matthias"
25. März - 30. Juni 2008 im Kunstgewerbemuseum in Budapest
Das Kunstgewerbemuseum schließt sich den Veranstaltungen des
Renaissancejahres mit einer groß angelegten internationalen
Ausstellung an. Kulturhistorisch ist die Herrschaft von Matthias
Corvinus vor allem durch seine Liebe zur italienischen Renaissance
bedeutsam. Maßgebend wurde die Ehe mit seiner zweiten Frau, der
neapolitanischen Prinzessin Beatrix von Aragón, der Tochter des
Königs von Neapel 1476 in der Matthiaskirche. Die Ausstellung stellt
die wichtigste Gattung der Luxusindustrie aus der Zeit des Königs
Matthias bzw. der Jagiellonen, die Majolikenkunst vor, indem sie von
den Kunstwerken aus ungarischen und ausländischen Museen schöpft.
Außer der Darstellung italienischer Kunst ist das Hauptanliegen der
Ausstellung die genaue Untersuchung des Ursprungs der
Majolikagegenstände, die am ungarischen Königshof vorhanden sind.
"Matthias Hunyadi, der König - Tradition und Erneuerung im
ungarischen königlichen Hof 1458-1490"
19. März - 30. Juni 2008 Historisches Museum der Stadt Budapest
König Matthias ist womöglich die einzige historische Persönlichkeit
der ungarischen Geschichte, dessen Kult seit seinem Tod
ununterbrochen ist. Die Geschichtsmalerei und die Graphiken des
Historismus im 19. Jahrhundert, die Buch- und Zeitungsillustrationen,
Denkmalentwürfe und Skulpturen setzten nur fort, was unmittelbar nach
seinem Tode von den Zeitgenossen begonnen worden war. Nicht nur
Gemälde und Statuen, sondern auch Goldschmiedearbeiten, Messgewand,
Kodizes, Gewehre, Urkunden stellen das Leben von König Matthias und
seines Hofes dar. Außer den wertvollen Schätzen der ungarischen
öffentlichen und kirchlichen Sammlungen sind 65 außergewöhnliche,
ausländische Exponate ausgestellt.
"Das Erbe von König Matthias" Von der Gotik bis zum Barock:
Renaissancekunst in Ungarn
28. März - 20. Juli, Ungarische Nationalgalerie
450 Exponate präsentieren die Renaissancekunst in Ungarn im 16.
und 17. Jahrhundert.
Rückfragehinweis:
Ungarisches Tourismusamt Opernring 1/R/707 Tel.: +43 (0)1 5852012-13 Fax: +43 (0)1 5852012-15 mailto:[email protected] http://www.ungarn-tourismus.at http://www.hungary.com kostenloses Infotelefon nach Ungarn: 00800 3600 0000
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