• 26.03.2008, 12:41:17
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  • OTS0179 OTW0179

Niederwieser zu Gewalt an der Schule: LehrerInnen brauchen konkrete, professionelle Unterstützung

Thema Gewalt umfassend diskutieren

Wien (SK) - Das Thema Gewalt an der Schule müsse umfassend
diskutiert und angegangen werden; dafür plädiert SPÖ-Bildungssprecher
Erwin Niederwieser. Neben der unmittelbaren physischen Gewalt gebe es
strukturelle Probleme, die dann zu physischer und psychischer Gewalt
führen können, gab der SPÖ-Abgeordnete zu bedenken. Diese
strukturellen Bedingungen, die letztlich zu Schulangst und
"Schulversagen" führen, gelte es sichtbar zu machen und dagegen
anzukämpfen. In Sachen physischer Gewalt gehe es vor allem darum,
dass die LehrerInnen in der konkreten Situation rasche und
professionelle Hilfe bekommen. ****

Niederwieser verweist hier auf ein Mentoring-Projekt, bei dem
erfahrene LehrerInnen aus anderen Schulen an eine betroffene Schule
gehen und dort unterstützend wirken. Dieses Projekt, das durchaus
erfolgreich laufe, sollte ausgeweitet werden, so Niederwieser. Auch
die Pädagogischen Hochschulen spielten im Kampf gegen Gewalt eine
wichtige Rolle. So wie es Ministerin Claudia Schmied ja schon geplant
hat, müsse bei der Aus- und Weiterbildung an den PH
Konfliktstrategien und Intervention bei Gewalt ein Schwerpunkt sein.
Die PH sollten außerdem zu Kompetenzzentren werden, wo Schulen bei
konkreten Gewaltproblemen konkrete Unterstützung und Hilfe bekommen.
Auch die von Schmied schon angekündigte Erhöhung der Zahl der
SchulpsychologInnen sei eine wichtige konkrete Unterstützung für die
Schulen, so der SPÖ-Bildungssprecher abschließend. (Schluss) ah

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

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