• 20.03.2008, 09:41:19
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Rotes Kreuz zum Weltwassertag am 22. März

"1,5 Millionen Kinder könnten jährlich durch sauberes Trinkwasser überleben", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes

Wien (Rotes Kreuz) - Ganz im Zeichen des Wassers steht der 22.
März 2008. Was in Österreich eine Selbstverständlichkeit ist, gilt in
vielen Regionen als Mangelware: sauberes Trinkwasser. "Rund 80
Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf
verschmutztes Wasser und fehlende Abwasserversorgung zurückzuführen.
Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder daran", sagt Wolfgang Kopetzky,
Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Am 22. März
sollte sich jeder daran erinnern, dass der Zugang zu Wasser und
adäquater sanitärer Versorgung ein Menschenrecht ist."

Weltweit gibt es 2,6 Milliarden Menschen, denen dieses Recht verwehrt
bleibt. Das ambitionierte Ziel der Vereinten Nationen ist es, diese
Anzahl bis 2015 zu halbieren. Das Internationale Rote Kreuz arbeitet
an diesem Vorhaben mit. Rund 42 Millionen Euro werden jährlich für
die Bereiche Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene-Erziehung von der
Hilfsorganisation aufgewendet.

Derzeit sind Experten des Österreichischen Roten Kreuzes den Ländern
Sudan, Mosambik, Pakistan, Osttimor und Sri Lanka mit Wasserprojekten
beschäftigt.

Rückfragehinweis:

Mag. Andrea Winter
   Österreichisches Rotes Kreuz
   Presse- und Medienservice
   Tel.: +43 1 589 00-153 
   Mobil: +43 664 823 48 54
   mailto:[email protected] 
   http://www.roteskreuz.at

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