IMMOBILIEN MAGAZIN: Immobilien-AGs haben mehr Aufwertungsgewinne als Cash-Einnahmen

Heimlich verwandeln sich die AGs von Bestandhaltern zu riskanten Entwicklern - immer mehr Gewinne sind rein virtuell

Wien (OTS) - Immer mehr Gewinne der österreichischen Immobilienaktien sind keine Cash-Gewinne, sondern entstehen nur am Papier durch Aufwertungen der Liegenschaften. Das berichtet das Branchenmedium IMMOBILIEN MAGAZIN in seiner aktuellen Ausgabe.

Grundsätzlich besitzen Immobilien-Aktiengesellschaften Gebäude und haben zwei Gewinnquellen: jene aus der Vermietung und jene, die durch den steigenden oder fallenden Wert der Objekte entsteht. Letzterer ist freilich nur am Papier zu finden und nicht in Form von Cash im Unternehmen - das wissen allerdings viele Anleger gar nicht und rechnen sich virtuell schnell reich.

Dominierten beispielsweise bei der größten österreichischen Immo-AG, der Immofinanz, im vorletzten Geschäftsjahr noch die Mieterlöse, überstiegen die Gewinne aus den Aufwertungen im letzten Geschäftsjahr die Mieterlöse deutlich: Die Aufwertungsgewinne betrugen mit 749,7 Millionen Euro gar um 230 Millionen Euro mehr als mit der Miete verdient werden konnte.

Auch die lückenhafte Wertschöpfung (etwa die Fees an das Management oder an Makler) sowie der heimliche Wandel von Bestandshaltern zum risikoreicheren Development-Geschäft sind bei den Immobilien-Aktien zu bemerken. Die Aufnahme starker Entwicklungs-Aktivitäten wird vor allem bei der CA Immo als Problem gesehen, zählte sie doch seit jeher zu den Pionieren der Branche und galt immer als besonders konservativ.

Hinweis: Der Artikel "Die Tricks der Immo-AGs" ist im aktuellen IMMOBILIEN MAGAZIN zu finden.

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