• 17.03.2008, 10:33:59
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GROSZ: Schönborn negiert Gefahr des schleichenden Islamismus!

Oberhirte stellt sich gegen Linie des Papstes, der Bischöfe und der Gläubigen

Wien (OTS) - "Abgesehen davon, dass sich Kardinal Schönborn mit
seinen gestrigen Äußerungen völlig gegen die mutige Linie von Papst
Benedikt XVI und unzähligen Bischöfen in der Frage des radikalen
Islamismus stellt, ist es bemerkenswert, dass der oberste Hirte
Österreichs das Christentum, seine Traditionen und seine Geschichte
ganz offensichtlich dem expansiven Islamismus auf dem Altar der
falsch verstandenen Rücksichtnahme opfern will und die Gefahren der
schleichenden Islamisierung komplett negiert. Es stellt sich die
Frage, auf welcher Seite Schönborn überhaupt noch steht: Steht er
bereits auf der Seite des schleichenden, expansiven Islamismus oder
steht er noch auf Seiten jener, die unsere europäische,
abendländische Identität und Kultur sowie die säkularisierte
Staatsform verteidigen?", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz zu den
gestrigen Aussagen von Kardinal Christoph Schönborn in der
ORF-"Pressestunde".

"Die radikalen Islamisierungstendenzen in Österreich sind auch durch
Schönborns Sonntagsbotschaften nicht wegzureden und die damit
verbundenen Gefahren für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie
permanent. Schönborn sollte sich vor solchen überflüssigen
Betrachtungen die Worte des Grazer Diözesanbischofs Egon Kapellari -
"Solange sich Christen in fast allen islamisch dominierten Ländern
verstecken müssen, sollten Muslime in Ländern wie Österreich auf
städtebaulich dominante Moscheen verzichten" - aber auch die
Betrachtung des Heiligen Vaters in Regensburg zu Herzen nehmen", so
Grosz.

"Entgegen den gestrigen Äußerungen von Schönborn verlangen wir von
den Bundesländern nach dem Vorbild des Kärntner Landeshauptmanns
Haider die landeseigenen Raumordnungs- und Baugesetze schleunigst
dahingehend zu ändern, dass die Errichtung von Minaretten und
Moscheen verboten wird. Es gibt bereits jetzt eine schwierige
gesellschaftliche und zugleich hochexplosive Situation im
tirolerischen Telfs, in der Bundeshauptstadt Wien aber auch in Graz,
wo beispielsweise in der Josefigasse ein islamisches Gebetshaus
mitten in einer Wohngegend ohne jegliche Widmung und Genehmigung
illegal errichtet wurde sowie weitere 10 bis 15 Gebetshäuser in der
Steiermark unter den Augen der Behörden geschaffen wurden. Zudem
bestätigen uns die Aussagen von führenden Vertretern der islamischen
Religionsgemeinschaften in den Ländern, dass diese sehr wohl Pläne
für den Bau von Moscheen und Minaretten in den Landeshauptstädten
verfolgen. Bevor wir daher Gefahr laufen, den aus Deutschland und
einigen europäischen Großstädten bereits bekannten Kultur- und
Glaubenskonflikt in Österreich zuzulassen, sollten die
Landesregierungen und Landtage von sich aus die Notbremse mittels
einer Novellierung ihrer Gesetze ziehen", so Grosz abschließend.

Rückfragehinweis:
BZÖ

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