• 14.03.2008, 14:57:03
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Cholesterin hin oder her - Ostern ohne Ei geht gar nicht - Antworten auf alle wichtigen Fragen rund ums Ei - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Natürlich wissen wir, dass Eier Cholesterin
enthalten und wer zuviel davon im Blut hat, riskiert Herzinfarkt und
Schlaganfall.
Heißt das nun auf Eier zu Ostern verzichten oder hatte Wilhelm Busch
recht, der einst schrieb: "Das weiß ein jeder, wer's auch sei -
gesund und stärkend ist das Ei". Wir haben die Frage an das
Apothekenmagazin Senioren Ratgeber weitergeben und Chefredakteurin
Claudia Röttger erklärt erstmal, warum Eier ovale Kraftpakete sind:

0-Ton: 20 Sekunden
Sie enthalten biologisch wertvolles Eiweiß, das der menschliche
Körper zu fast 100 % verwerten kann. Außerdem stecken in ihnen
fettlösliche Vitamine, z.B. Vitamin A. Das ist ein wichtiges Vitamin
für das Hell-Dunkelsehen. Sie haben Mineralstoffe wie Calcium und
Spurenelemente. Das Cholesterin, von dem man immer redet, steckt
ausschließlich im Eigelb.

Cholesterin gilt als Bösewicht schlechthin im Essen. Ist es nur
schädlich und überflüssig oder hat es auch einen Sinn in unserer
Nahrung?

0-Ton: 16 Sekunden
Cholesterin ist für den Körper unentbehrlich. Es ist ein Baustein
jeder Körperzelle und der Organismus braucht es, um z.B. Hormone oder
Vitamin D zu bilden. Auf die Zufuhr durch Nahrung ist er dabei nicht
unbedingt angewiesen, aber wir nehmen leider mit der Nahrung mehr
Cholesterin auf als empfohlen.

Und damit wären wir wieder bei den Eiern. Wie viele darf man
essen, ohne Herz und Gefäße zu schaden?

0-Ton: 18 Sekunden
Die meisten Experten sagen heute, bis zu 3 Eier pro Woche sind in
Ordnung, selbst wenn das Cholesterin im Blut zu hoch ist. Man darf
sich also das Frühstücksei zu Ostern schmecken lassen. Aber essen Sie
lieber magere Pute statt fettem Schweinebraten, das spart nämlich
gesättigte Fette, die das Blutcholesterin viel mehr erhöhen.

Also, Cholesterin hin oder her, Ostern ohne Eier geht gar nicht
und Eier ohne Cholesterin gibt es nicht, auch wenn der
Cholesteringehalt in den letzten 50 Jahren um mehr als 40% gesunken
ist, weil die Dotter züchtungsbedingt kleiner geworden sind,
berichtet der Senioren Ratgeber.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch
um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an
[email protected].

Originaltext: Wort und Bild - Senioren Ratgeber

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .

Rückfragehinweis:

Ruth Pirhalla
   Tel.: 0049 89 / 744 33 123
   Fax: 0049 89 / 744 33 459
   E-Mail: [email protected]
   www.gesundheitpro.de
   www.wortundbildverlag.de

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