Haimbuchner: Unabhängiger Bauernverband erhält keine Mittel von Pröll

FPÖ fordert endlich Offenlegung der Förderungen

Wien (OTS) - "Der Unabhängige Bauernverband hat seit 1999
keinerlei Bundesmittel mehr erhalten. Dies widerspricht eindeutig dem Sinne der demokratischen Gleichstellung der Berufsverbände", kritisiert FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner. Während das Landwirtschaftsministerium den schwarzen Bauerbund mit großzügigen Mitteln bedenke, würden unabhängige Bauernvertreter finanziell ausgetrocknet.

"Die FPÖ hat im letzten im Ausschuss vom 26. Februar Minister Pröll um die Übermittlung von Unterlagen bezüglich der Aufschlüsselung der Förderungen der letzten zehn Jahre ersucht. Der Minister hat dies zugesagt, aber bis zum heutigen Tag keine entsprechenden Informationen übermittelt", stellt Haimbuchner fest. "Das ist das Demokratieverständnis der ÖVP, unabhängige Berufsvertretungen aushungern und der Opposition im Parlament Unterlagen zur Kontrolle verwehren."

"Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, stellt aber ein Schreiben von Jänner 2008 an den Bauernverband dar, in welchem der Minister bedauert, diesem aufgrund der angespannten Budgetsituation keine Mittel zur Verfügung stellen zu können", schildert der freiheitliche Abgeordnete, und das, obwohl bereits in einer Ausschusssitzung darauf angesprochen, Minister Pröll die Ablehnung der Fördermittel auf das Nichteinbringen des entsprechenden Antrags zurück geführt habe.

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