• 12.03.2008, 10:19:00
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ÖAAB-Hoch: AK-Wien wegen der Causa BAWAG neu positionieren

Wien (VP-Klub) - "Die heutigen Medienberichte zeigen deutlich,
dass es raschen Aufklärungsbedarf der AK-Spitze hinsichtlich der
BAWAG-Spekulationen gibt", so der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer
und Vorstandsmitglied der Wiener AK, LAbg Alfred Hoch. Den Berichten
zufolge sei die heutige AK-Führung sehr wohl über die finanzielle
Situation der BAWAG Ende der 80er Jahre - resultierend aus dem
umfangreichen "Sponsoring" u.a. von ÖGB und SPÖ - informiert gewesen.
Dadurch habe die BAWAG erst die risikoreichen Spekulationen in der
Karibik, die letztendlich zum Fiasko führten, tätigen müssen.

Bisher, so die Verteidigungsstrategie der heutigen AK-Spitze, sei man
nicht von den Spekulationsgeschäften informiert gewesen. Das sei, so
Hoch, eindeutig falsch, liest man die veröffentlichten Briefe des
damaligen BAWAG-Generaldirektors Walter Flöttls an den damaligen
ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch.

"Der AK ist in den letzten Monaten gewaltiger Schaden entstanden, die
jetzige Veröffentlichung der Briefe rüttelt sogar an den Grundfesten
der gesetzlichen Interessensvertretung Arbeiterkammer", ist Hoch
überzeugt. Die AK habe, so Hoch, bereits bei den letzten
Sozialpartnerverhandlungen - siehe Lehrlingspaket, aber auch die
Lohnnebenkostenerhöhung für ältere Arbeitnehmer - gegenüber der
Wirtschaft stark an Gewicht verloren. Es wäre nun an der Zeit, der AK
wieder jene Stärke zu verleihen, die notwendig ist, um die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einer globalisierten und
modernen Arbeitswelt erfolgreich in deren Interessen vertreten zu
können. "Dies kann aber nur erfolgen, wenn es als Konsequenz der
Causa BAWAG eine Neupositionierung der Wiener AK, inklusive aller -
auch personalpolitischer - Schritte, gibt", so Hoch abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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