- 11.03.2008, 14:18:15
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FP-Herzog: Jetzt muss Wien die Betriebskosten senken!
Beschluss der Minister nur Tropfen auf dem heißen Stein
Wien, 11-03-2008 (fpd) - Der jüngst bekannt gegebene Beschluss der
beiden Minister Bartenstein und Berger, wonach die Anpassung der
Richtwertmieten jetzt "nur" eine Teuerung von 2,2% betragen solle,
sei in Wahrheit ein weiterer Anschlag auf die Geldbörsen der
Österreicher. Gerade in Zeiten der "Teuerungsdiskussion" hätte man
sich mehr erwarten müssen, so heute der Wiener FPÖ Stadtrat, Johann
Herzog in einer Stellungnahme.
Nicht nur die hohen Mieten sind es, die den Menschen mit niedrigem
Einkommen Probleme bereiten und ihnen finanziell gesehen massiv das
Leben erschweren. Vielmehr sollten sich Berger und Bartenstein einmal
die exorbitant hohen Betriebskosten der Wiener Gemeindebauten genauer
ansehen. Während sich die SP-VP Minister jetzt bezüglich der Teuerung
von "nur" 2,2% bei den Mieten freuen , erhöhen sich die Wiener
Betriebskosten laufend und bringen im Endeffekt eine weitere massive
finanzielle Belastung für die Mieter, kritisiert Herzog und
appellierte dabei an die Minister dieser Regierung, nicht nur so zu
tun, als würde gearbeitet sondern wirkliches Interesse zu zeigen und
den Menschen sinnvolle und vor allem hilfreiche Lösungen zu bieten.
Angesichts dessen, dass immer mehr Menschen unter der Armutsgrenze
leben müssen und auch die Zahl derer, die armutsgefährdet sind weiter
steige, müsse gerade im Bereich Wohnen viel mehr getan werden. Wohnen
hätte nämlich nichts mit Luxus zu tun, sondern viel mehr mit einer
notwendigen Selbstverständlichkeit, die für alle Menschen leistbar
sein muss, so Herzog abschließend. (Schluss) hn
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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