Volksbank International erzielt Rekordergebnis 2007 und bekommt EUR 200 Mio "frisches" Wachstumskapital

Wien (OTS) -

  • EGT auf Höchststand: EUR 70,5 Mio (+75,7%)
  • Bilanzsumme auf EUR 10,7 Mrd stark erhöht (+60,1%)
  • "frisches" Wachstumskapital
  • Kauf und Integration zweier Banken
  • Ausgezeichnete 3-Jahres-Bilanz: EGT vervierfacht
  • Regionale Präsenz stark erweitert, Marktanteilsgewinne

Rekordergebnis 2007

Die Volksbank International Gruppe (VBI) erwirtschaftete im Jahr 2007 das dritte Rekordergebnis in Folge und setzt ihren erfolgreichen Wachstumskurs weiter fort. Sie steigerte das EGT um 75,7% auf einen Höchststand von EUR 70,5 Mio.

Dazu VBAG Generaldirektor Franz Pinkl: "Ich freue mich über dieses ausgezeichnete Ergebnis. Um die Marktchancen in CEE noch stärker zu nutzen, wurde der VBI von den Aktionären EUR 200 Mio frisches Wachstumskapital für die kommenden Jahre bereitgestellt." Die Volksbank AG (VBAG) ist der Mehrheitseigentümer der VBI.

Das dynamische Wachstum der VBI-Gruppe zeigt sich auch in der Bilanzsumme, die um 60,1% auf EUR 10,7 Mrd gesteigert wurde. Den größten Anteil daran hat die Volksbank in Rumänien (EUR 3,5 Mrd). Die VBI-Banken in Ungarn und Tschechien (jeweils EUR 1,4 Mrd), der Slowakei (EUR 1,2 Mrd) und Kroatien (EUR 1,0 Mrd) erreichten bzw. überrschritten die 1-Mrd-Bilanzsummen-Marke.

"Wir haben enorm an Ertragsstärke zugelegt und sind sehr dynamisch gewachsen. Im Sommer 2005 hatten wir uns für das Jahr 2008 eine Bilanzsumme von EUR 8 Mrd zum Ziel gesetzt. Nun liegen wir heute bereits bei über EUR 10 Mrd.", so der VBI Vorstandsvorsitzende Dr. Friedhelm Boschert. Dementsprechend positiv entwickelten sich auch das Kreditvolumen (+ 68,5% auf EUR 7,3 Mrd) und das Einlagenvolumen (+ 50,7% auf EUR 4,4 Mrd) in den letzten 12 Monaten.

Das Jahr 2007 war für die VBI geprägt vom Erwerb und der Integration zweier Banken: der Elektronbank in der Westukraine, die Mitte 2008 zur Volksbank umbenannt wird, und der Zepter Banka in Bosnien-Herzegowina, welche bereits seit einigen Monaten als Volksbank Banja Luka tätig ist.

Die VBI-Gruppe besteht mittlerweile aus 10 VBI-Banken in 9 mittel-und osteuropäischen Ländern und der VBI AG mit Sitz in Wien. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Anzahl der Vertriebsstellen um 76,9% auf 545 gesteigert. Zum Jahresende beschäftigte die VBI-Gruppe 5.218 MitarbeiterInnen.

Hervorragende 3-Jahres-Bilanz

Vor 3 Jahren wurde die VBI strategisch neu aufgestellt. Das EGT der VBI-Gruppe konnte von EUR 15,8 Mio (2004) auf EUR 70,5 Mio (2007) mehr als vervierfacht werden. Die Bilanzsumme wurde im Vergleichszeitraum von EUR 3,5 Mrd auf EUR 10,7 Mrd verdreifacht. Die Cost-Income-Ratio der VBI-Banken konnte von 84% (2004) auf 62% (2007) um 22 Prozentpunkte stark verbessert werden.

Friedhelm Boschert: "Die erste Phase unserer im Jahr 2005 gestarteten Restrukturierung wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen. Wir haben die Organisation und den Vertrieb erfolgreich gestrafft. Nun beginnt die 2. Phase: qualitatives Wachstum."

Netzwerk mittlerer Größe

Durch eine klare Strategie und konsequente Kundenorientierung ist die VBI-Gruppe in den letzten Jahren zu einem erfolgreichen Netzwerk mittlerer Größe gewachsen.

Mit kontinuierlichen Eigengründungen, ergänzt durch sinnvolle Zukäufe und innovative Vertriebskanäle (Franchise, Bank Shops) wurde die Anzahl der Vertriebsstellen von 143 (2004) auf mittlerweile 545 fast vervierfacht. Durch die rasche und kosteneffiziente Ausweitung der regionalen Präsenz konnte in den letzten 3 Jahren die Anzahl der betreuten Kundenkonten auf 1,44 Millionen mehr als verdoppelt werden. Größte Wachstumsraten liegen in Rumänien und Serbien.

Die Volksbank in Rumänien ist die am dynamischsten wachsende rumänische Bank. Sie konnte ihren Marktanteil in den letzten 2 Jahren - ohne Zukäufe - von 1,5% auf über 5% stark steigern und sich auf den 8. Platz aller rumänischen Banken vorarbeiten.

Die beiden Volksbanken in Bosnien-Herzegowina rangierten nach Bilanzsumme unter den TOP 5. In den letzten 3 Jahren hat sich ihr Marktanteil von 3 auf 6% verdoppelt. Die Volksbanken in Ungarn, Tschechien und Kroatien belegten in ihren Märkten Platz 10, die Volksbanken in der Slowakei und Serbien Rang 11. In der Westukraine verfügt die Elekronbank über einen Marktanteil von 6 bis 8%.

Retail gewinnt deutlich Marktanteile

Die VBI-Gruppe konnte 2007 im Retail Banking nochmals deutlich das Wachstum steigern und durch eine im Vergleich zum Gesamtmarkt wesentlich dynamischere Entwicklung in den Kern-Geschäftsfeldern massiv Marktanteile gewinnen. Die Vertriebsschlagkraft wurde stark gesteigert.

Das Retailkreditvolumen stieg in den letzten 12 Monaten um 103,3% auf EUR 3,9 Mrd. Die größten Wachstumsraten verzeichneten die Banken in Rumänien (+217%), Ukraine (+175%), Tschechien (+92%). Bereits 20% aller Retailneukredite werden über alternative Vertriebswege akquiriert. Das Retaileinlagenvolumen erhöhte sich um 44,1% auf EUR 2,6 Mrd. Am dynamischsten wuchsen die Volksbanken in Serbien (+124%), Rumänien (+114%) und Ungarn (+50%).

Die Strategie der Fokussierung auf den Ausbau spezifischer Geschäftsfelder ist aufgegangen. Das Konsumkreditvolumen stieg um 224% auf EUR 2,2 Mrd, das Volumen der Wohnbaukredite um 67% auf EUR 1,1 Mrd. Bei den Hypothekar- bzw. Wohnbaukrediten betrugen im Jahr 2007 die Marktanteile in Rumänien und Serbien bereits jeweils 10%.

Fokussiertes Corporate Banking

Der Corporate Bereich entwickelte sich sehr gut. Er fokussierte auf Klein- und Mittelbetriebe, die Immobilienfinanzierung und das Zuleitungsgeschäft. Dazu VBI Vorstand Ralf Weingartner: "Das gesamte Corporate-Portfolio der VBI lag mit Jahresende 2007 bei rund EUR 3,4 Mrd, womit ein Nettowachstum von 44 % gegenüber dem Vorjahr erzielt wurde. Es ist uns dabei gelungen, Neugeschäft von EUR 1 Mrd zu akquirieren."

Optimistischer Ausblick

Die Wachstumspläne der VBI-Gruppe für die kommenden Jahre sind sehr ambitioniert. Es geht darum, die neue Rolle als ein wichtiger "player" in CEE aktiv zu gestalten. Die positive Entwicklung der letzten Jahre stimmt optimistisch, dass dies der Volksbank International auch gelingen wird.

Fotos der Pressekonferenz am 11. März 2008 finden Sie unter folgendem Link:
http://www.vbi.at/Presse-Bilder.86.0.html

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Friedhelm Boschert
Vorstandsvorsitzender VBI
Tel.: +43(0)504004-3143
friedhelm.boschert@vbi.at
Mag. Otto Andre
Leiter Marketing & Kommunikation VBI
Tel.: +43(0)504004-3182
otto.andre@vbi.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010