• 11.03.2008, 11:52:45
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Wehsely: Wien ist die Sozialhauptstadt Europas

Wehsely zieht positive Bilanz zur heurigen Heizkostenzuschuss-Aktion

Wien (OTS) - "Sozial- und Arbeitsmarktpolitik müssen immer Hand in
Hand gehen. Die Stadt Wien unterstützt sozial schwache WienerInnen
dabei, möglichst rasch wieder eine Beschäftigung aufnehmen und erneut
einen eigenständigen Weg gehen zu können. Unser Hauptziel ist es, die
Sozialhilfe aktivierend und reaktivierend einzusetzen", erklärte
Sonja Wehsely, Gesundheits- und Sozialstadträtin, am Dienstag
gegenüber der Rathaus-Korrespondenz. Die Stadt Wien setzt auf
vielfältige Angebote: nieder- bis höherschwellige
Beschäftigungsprojekte, Unterstützung bei der Arbeitssuche,
sozialarbeiterische Betreuung, SchuldnerInnenberatung,
Sozialberatung, Krisenintervention, Wohnungssicherung,
gesundheitliche Maßnahmen und vieles mehr. Die bedarfsorientierte
Mindestsicherung werde sich gut in die Wiener Angebote einpassen und
somit "einen Meilenstein in der Sozialpolitik" darstellen. Das
aktuellste Angebot in diesem Bereich ist der Mobilpass, der heute in
der Wiener Landesregierung einstimmig beschlossen wurde. "Der
Grundsatz ist: Wien ist und bleibt die Sozialhauptstadt Europas. Das
zeigt sich auch beim Heizkostenzuschuss. Wien ist das einzige
Bundesland, das SozialhilfebezieherInnen ganzjährig mit 42 Euro
Heizbeihilfe unterstützt. Zusätzlich gibt es jedes Jahr den
Heizkostenzuschuss", so Wehsely.****

Die heurige Aktion für den Heizkostenzuschuss sei überaus
positiv angenommen worden. Wehsely: "Wir haben die Beantragungsfrist
bewusst nach vorne verlegt, um den Menschen zu jener Zeit das Geld
zur Verfügung stellen zu können, zu der sie es wirklich brauchen,
also punktgenau zur Heizperiode."

Eine Reihe von Informationsmaßnahmen - Beiblätter bei den
Anträgen, Informationen im Internet und vieles mehr - hat dabei
geholfen, die WienerInnen umfassend zu informieren. Dementsprechend
wurden heuer auch mehr Anträge als im Vorjahr gestellt. "Wir haben
eine Steigerung bei den Anträgen von 18.900 auf 21.900 verzeichnet",
so die Sozialstadträtin.

Die jahrelange Erfahrung habe gezeigt, dass die meisten Anträge
gleich zu Beginn der Frist gestellt werden. "Damit Anträge schneller
abgearbeitet werden können, haben wir das Team aufgestockt."

Die große Mehrheit der BezieherInnen des Heizkostenzuschusses
braucht keinen Antrag zu stellen, sondern erhält ihn automatisch mit
der Sozialhilfe. "Menschen, die heuer die Frist versäumt haben,
können, falls sie auf Grund von Zahlungsproblemen in eine Notlage
geraten sind, beim zuständigen Sozialzentrum um eine Unterstützung
zur Überwindung dieser Notlage ansuchen", so Wehsely abschließend.
(Schluss) me

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Mag. Michael Eipeldauer
   Mediensprecher Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely
   Tel.: 4000/81 231
   Fax: 4000/99 81 231
   Handy: 0676/8118 69522
   E-Mail: [email protected]

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