• 11.03.2008, 10:27:34
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  • OTS0078 OTW0078

FP-Matiasek: FPÖ-Wien weiterhin für generelles Bettelverbot

Verbot der Bettelei mit Kindern ein erster richtiger Schritt

Wien, 11.03.2008 (fpd) - Die Verschärfung des
Landessicherheitsgesetztes - wie von der Wiener FPÖ schon seit langem
gefordert - sei ein wichtiger und richtiger Schritt. Doch die
Änderung im Gesetz, wonach Bettelei mit Kindern nunmehr unter Strafe
zu stellen ist, kann allerdings nur als erster Schritt gesehen werden
- denn, so die Stellvertretende Landesparteiobfrau, LAbg. Veronika
Matiasek, es sei kein Geheimnis, dass die Bettelei in Wien zu einem
überwiegenden Teil organisiert ist.

Die Bettler, darunter alte und gebrechliche Menschen, Behinderte und
eben bis jetzt auch Kinder, werden in der Früh per Kleinbus in die
Stadt gebracht und an "ihre" Plätze geschickt um sie am Ende des
Tages wieder abzuholen und ihnen das erbettelte Geld abzunehmen.
Profiteure sind hierbei niemals die Bettler selbst sondern
Bandenbosse, die die Gutherzigkeit vieler Wienerinnen und Wiener
ungeniert ausnutzen. Auch die Hilflosigkeit der Bettler selbst
interessiert die Bandenbosse nicht - Hauptsache sie selbst werden
reich. Das ist im höchsten Maße unanständig und kriminell, so
Matiasek.

Einmal mehr fordern die Wiener Freiheitlichen daher ein generelles
Bettelverbot für Wien, um wirksam gegen diese kriminellen
Machenschaften vorzugehen. Verschärfte Kontrollen bei der Einreise
und im Meldewesen wären zusätzlich effektvolle Begleitmaßnahmen, um
dem unschönen Treiben der organisierten Bettelbanden Einhalt zu
gebieten. Der jetzige Zustand sei jedenfalls völlig inakzeptabel, so
Matiasek abschließend. (Schluss) paw

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

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