• 08.03.2008, 12:34:38
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Martinz: Schaunig als Aufsichtsrat vollkommen überfordert

Klagenfurt (OTS) - SPÖ gegen Veranlagung des Hypo-Vermögens. Alle
Unterlagen rechtzeitig und lange genug zur Einsicht aufgelegen. SPÖ
hat sich nicht informiert. Alle Sitzungs-Termine mit Schaunig
abgestimmt.

"SP-Chefin Gaby Schaunig hat gestern gegen die Veranlagung der
Hypo-Millionen gestimmt. Geht es nach der Nein-Sager-Fraktion, müsste
Kärnten auf rund 30 Millionen Euro an Zinserlösen durch eine
Veranlagung verzichten. Die SPÖ versinkt in einer totalen
Chaos-Politik", nimmt heute LR Josef Martinz mit Entsetzen die
inkompetente Vorgangsweise der SPÖ-Führung zur Kenntnis.

Sämtliche Ausschreibungs-Unterlagen seien zur Einsicht und
Information aufgelegen. Nur Schaunig sowie die Aufsichtsräte Goach
und Lacina hätten davon nachweislich keinen Gebrauch gemacht. "Seit
dem Beschluss, die Veranlagung europaweit auszuschreiben, haben die
Vorstände den Aufsichtsrat laufend über den Status Quo informiert -
auch Schaunig", weist Martinz hin.

Damit nicht genug habe auch der Finanz-Chef des Landes, Dr.
Felsner als stellvertretender Aufsichtskommissär, sämtliche
Original-Unterlagen der Ausschreibung geprüft und die Korrektheit und
Transparenz des Prozesses bestätigt. Erst danach sei gestern im
Aufsichtsrat der Beschluss zur Veranlagung gefallen. "Schaunig hat
offensichtlich nur eines im Sinn: den erfolgreichen Hypo-Verkauf
schlecht zu machen und die Veranlagung scheitern zu lassen", so
Martinz.

Auch die Termine für die Aufsichtsratssitzungen seien früh genug
bekannt gegeben worden. "Die Sitzungstermine wurden der
Geschäftsordnung entsprechend acht Tage vor jeder
Aufsichtsratssitzung und direkt mit dem Büro Schaunigs abgestimmt.
Was soll also diese Jammerei der SPÖ-Chefin", fragt Martinz. Die
beiden weiteren SPÖ-Aufsichtsratsmitglieder Lacina und Goach würden
zudem schon seit längerem die Sitzungen schwänzen.

Zur Erinnerung: Schaunig habe der Ausschreibung für die
Veranlagung der Hypo-Millionen im Aufsichtsrat der Kärntner
Landesholding noch zugestimmt. Auch den Budget-Beschluss für die
maximalen Kosten, betreffend den Investor Advisors habe Schaunig mit
getragen. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0)463 5862 14
Fax: +43 (0)463 5862 17

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