- 07.03.2008, 11:48:18
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Junge Generation: Papakinder - Warum auch Väter in Karenz gehen sollten!
Wien (SK) - Anlässlich des internationalen Frauentages am 8, März
wollen wir wieder einmal darauf aufmerksam machen, dass nur rund 3
Prozent der Kindergeldbezieher Väter sind, und noch weniger Väter
tatsächlich in Karenz gehen. Aber es gibt viele Gründe warum auch
Väter in Karenz gehen sollten, vor allem aber damit auch Mütter die
Wahl haben. "Halbe, Halbe" ist mittlerweile ein schon lang bekannter
Ausspruch, der endlich Wirklichkeit werden sollte. "Man(n) sollte den
Spieß auch einmal umdrehen. Es dürfen nicht immer nur die Mütter von
den Kindsvätern ökonomisch abhängig sein!", fordert Veronika
Adensamer, JG Bundesfrauenvorsitzende und fügt hinzu: "Außerdem haben
auch Mütter ein Recht auf ein Leben außerhalb des
Familienhaushaltes." ****
Viele Väter würden gerne bei ihren Kindern zu Hause bleiben. Die
Gründe warum das nicht möglich ist, sind vielfältig und nicht immer
nur - wenn auch meistens - vom Einkommen abhängig. Das Kindergeld
neu, ermöglicht es Eltern immerhin bei einem höheren Bezug für 18
Monate zu Hause zu bleiben, wenn sie sich diese Zeit aufteilen. "Das
ist ein enormer Fortschritt und fördert gleichzeitig den frühen
Wiedereinstieg ins Berufsleben", so Adensamer. Trotzdem muss sich
gesellschaftlich noch einiges ändern, damit mehr Väter diese Chance
nutzen und in Karenz gehen. "Es kann nicht sein, dass Vätern in
Firmen erzählt wird, dass sie Angst davor haben müssen keine
berufliche Karriere mehr machen zu können, oder noch schlimmer den
Arbeitsplatz zu verlieren, wenn sie in Karenz gehen", so Adensamer
verärgert.
Abgesehen davon: "Warum müssen sich immer nur Frauen Gedanken
darüber machen, dass ihre Karriere unter einer Karenz leidet oder sie
den Arbeitsplatz ganz verlieren könnten?" Die Frauen der Jungen
Generation in der SPÖ nehmen den Internationalen Frauentag zum Anlass
auch wieder einmal auf die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und
Männern aufmerksam zu machen: "Wir weisen auch darauf hin, dass die
Einkommensschere zwischen Frauen und Männern noch immer auseinander
geht." Die in diesem Zusammenhang wohl wichtigste Forderung ist:
Gleiches Einkommen bei gleicher Leistung, für Frauen und Männer.
Wichtig wäre es auch, wenn endlich sichtbar gemacht werde, dass es
für ein Unternehmen große Vorteile bringt, wenn auch Väter in Karenz
gehen. "Ich könnte mir auch vorstellen, dass man Unternehmen, die
Vätern Karenz ermöglichen bzw. besonders fördern, auch von Seiten des
Staates besonders auszeichnet. Hier könnte man eine Art "Soziale
Kompetenz Auszeichnung" einführen", so Adensamer. Abschließend weist
Adensamer auf die Aktion der Jungen Generation in der SPÖ hin, die
heute vor dem Parlament stattgefunden hat und mit der Väter
aufgefordert werden in Karenz zu gehen. Fotos der Aktion sind unter
www.jg.spoe.at zu finden. (Schluss) sl/mp
Für Rückfragen: JG Bundessekretariat unter 01/534 27 DW 244
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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