- 07.03.2008, 10:08:23
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BM Schmied zu Internationalem Frauentag: Chancengleichheit durch Bildung. Mädchen die Bandbreite der Bildungsmöglichkeiten aufzeigen und Vertrauen in eigene Fähigkeiten stärken
Wien (OTS) - "Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und
Männern ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe und gehört zu den
vorrangigen Zielen der Bildungspolitik", betont Bildungsministerin
Claudia Schmied anlässlich des Internationalen Frauentags. Um die
Fähigkeiten und Chancen von Mädchen und Frauen in nichttraditionellen
Bereichen zu erhöhen, unterstützt das Unterrichtsministerium eine
Reihe von Programmen und Projekten wie "fFORTE-Frauen in Forschung
und Technologie", "mut! - Mädchen und Technik", "FIT-Frauen in die
Technik" und "Forschung macht Schule" mit dem Ziel, den immer noch
geringen Frauenanteil in technisch-naturwissenschaftlichen
Ausbildungen und Berufen zu erhöhen.
"Mädchen bleiben stark in bestimmten Ausbildungsrichtungen verhaftet
und schöpfen nicht die vorhandene Breite der Bildungsmöglichkeiten
aus. Um den Anteil von Mädchen und Frauen in technischen
Ausbildungsrichtungen und Berufen zu erhöhen, ist es wesentlich, den
Mädchen bereits früh die Bandbreite ihrer Perspektiven aufzuzeigen
und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten auch in so genannten
nicht-traditionellen Bereichen zu stärken", bekräftigt
Bildungsministerin Schmied die Bedeutung dieser Projekte. "Ein
wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und
Männern am Arbeitsmarkt ist, das Thema geschlechterreflektierte
Berufsorientierung in die Schulen zu tragen und Jugendliche in diesem
Prozess zu unterstützen", so Ministerin Schmied.
Ein zweites Standbein zur Förderung der Geschlechtergerechtigkeit
sieht die Bildungsministerin im geschlechtssensiblen Unterricht und
der dazu nötigen Erhöhung der Genderkompetenz der Lehrerinnen und
Lehrer. "Dies wird eine der wichtigen Herausforderungen der
Lehrer/innenbildung an den neuen Pädagogischen Hochschulen sein",
schloss Schmied.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Pressebüro der Bundesministerin
Petra Hafner
Tel.: (++43-1) 53 120-5031
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