Die globale Bürgerschaft formiert sich - Global Marshall Plan Foundation sucht nach Lösungen "zur Rettung der Welt"

Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien ruft bei Konferenz in Berlin zu weltweitem Dialog auf

Berlin (OTS) - Wer besitzt die Luft? Wie können wir die Weltarmut ins Museum verbannen? Welche Rahmenbedingungen erfordert die globalisierte Wirtschaft? Nichts Geringeres als eine sinnvolle und gerechte Gestaltung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Globalisierung ist das Anliegen der Global Marshall Plan Initiative. In einer "Coalition for the Global Commons" formierten sich nun internationale NGOs, Akteure aus Gesellschaft, Politik, Religion, Wirtschaft und Medien, um einen weltweiten Diskurs zu initiieren und einen Aktionsplan zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu erarbeiten.

"Entscheidend bei unserer Initiative ist die Größe", so Mitbegründer Prinz El Hassan bin Talal von Jordanien bei einer internationalen Auftaktkonferenz zum Start des Netzwerks am 5. und 6. März 2008 in Berlin. Prominente Teilnehmer der Veranstaltung mit dem Titel "Save the World Now" waren denn auch u.a. Popstar Peter Gabriel, Cap Anamur-Gründer Rupert Neudeck oder der ehemalige Österreichische Vizekanzler Josef Riegler.

"Es ist jetzt an der Zeit, sich gegenseitig zuzuhören und alle Bewohner unserer Erde aufzurufen, über verantwortungsvolle Maßnahmen zu entscheiden", so Prinz Hassan. Der Onkel des jordanischen Königs und ehemalige Vorsitzende des "Club of Rome" gab sich davon überzeugt: "Wir können nur als Weltzivilgesellschaft die Zukunft so gestalten, dass sie gerecht ist: politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich - für alle Bürger dieser Welt."

Die öffentliche Meinung ist Weltmacht

Der 18-monatige Diskussionsprozess wird online durchgeführt und dokumentiert, um jederzeit offen für neue Akteure und transparent für die Öffentlichkeit zu sein. Ein interaktives Online-Portal unter www.global-commons.org <http://www.global-commons.org> wird laufend erweitert. Die Ergebnisse des internationalen Diskurses sollen 2010 auf einer internationalen Konferenz verabschiedet und veröffentlicht werden.

Zu den prominenten Unterstützern des Dialogs in der globalen Bürgerschaft gehören unter anderem Olivier Giscard d’Estaing, Vorsitzender des Komitees für ein Weltparlament, und Priscilla Elworthy, World Future Council. Die öffentliche Meinung ist die größte Macht der Welt, so Elworthy bei der Auftaktveranstaltung, "diese Macht gehört uns - wir sind alle Teil davon". Giscard d’Estaing betonte, diese Bürgerschaft brauche keine weiteren Büros oder Organisationen: "Wir müssen uns einfach alle fragen: Was kann unser Land tun? Was kann unsere Gesellschaft tun?"

Hintergrund

Die "Coalition for the Global Commons" ist ein internationales Netzwerk, ins Leben gerufen von der Global Marshall Plan Initiative, die auch die Auftaktkonferenz vom 5. bis 6. März 2008 in Berlin organisierte.

Die "Global Marshall Plan Initiative" wurde am 16. Mai 2003 in Frankfurt am Main von Vertretern von 16 Nichtregierungsorganisationen gegründet. Die Gründer kommen aus allen Bereichen der Gesellschaft:
Wirtschafts- und Umweltverbände, karitative und kirchliche Organisationen, Club of Rome, attac, u.v.m. Die Initiative versteht sich nicht als Konkurrenz zu anderen Organisationen, sondern ist offen für alle Ideen, die der Verwirklichung ihrer Ziele dienen können; als Plattform für den gegenseitigen Austausch aller gesellschaftlichen Kräfte - lösungsorientiert und pragmatisch.

Hintergrundinformationen zur Global Marshall Plan Initiative und der Coalition for the Global Commons unter www.globalmarshallplan.org bzw. www.save-the-world-now.org.
Druckfähiges Bildmaterial auf Anfrage.

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