- 03.03.2008, 11:54:02
- /
- OTS0136 OTW0136
Bauvorbereitung der Umfahrung Maissau gestartet
Pröll: Maissauer Berg als "Grinzing von Niederösterreich"
St. Pölten (NLK) - An der Landesstraße B 4, der Horner Straße,
nahm Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, 3. März, den Spatenstich
für die archäologischen Grabungen bzw. Bauvorbereitungsarbeiten der
Umfahrung Maissau vor. Damit erhält auch der letzte Ort zwischen
Stockerau und Horn eine Umfahrung.
"Wir haben ab dem heutigen Tag den Weg in die Zukunft in
Vorbereitung, der neue Chancen eröffnet", betonte Pröll und verwies
auf die Hebung der Lebensqualität, der Sicherheit sowie der Qualität
der Region als auch des Wirtschaftsstandortes. Für letzteres könne
auch die kürzlich erfolgte Ansiedlung der Firma Moeller im
Wirtschaftspark Ziersdorf als Indiz gelten. Im Zusammenhang mit der
Attraktivierung in touristischer Hinsicht werde man künftig gemeinsam
daran arbeiten, aus dem Maissauer Berg "das Grinzing von
Niederösterreich" zu machen, und den alten Straßenteil entsprechend
gestalten.
Die B 4 als Teilstück der großräumigen Verbindung zwischen Wien
und Prag ist eine wichtige Infrastrukturverbindung von der
Bundeshauptstadt ins Waldviertel. In den vergangenen Jahren wurden in
diese Hauptverkehrsachse 45 Millionen Euro investiert; in den
kommenden Jahren werden in den Ausbau über 30 Millionen Euro fließen.
Nach dem Bau der Umfahrungen von Ziersdorf, Mörtersdorf, Mold,
Seitzersdorf-Wolfpassing und der neuen Anbindung Horn Ost wird die
Umfahrung Maissau jetzt die BewohnerInnen von Maissau entlasten. Auf
der Ortsdurchfahrt sind derzeit noch täglich bis zu 10.000 Fahrzeuge
mit einem elfprozentigen Schwerverkehrsanteil unterwegs.
Die neue Umfahrung verläuft nordöstlich von Maissau und beginnt
rund 1,5 Kilometer vor dem südöstlichen Ortsbeginn mit der
Anschlussstelle Maissau Ost. Nach der Querung des Weitenbaches
erfolgen die Anbindungen der Landesstraßen 1150 und B 35. In weiterer
Folge führt die Umfahrung nördlich der Amethystwelt vorbei und mündet
rund 2 Kilometer nach dem nordwestlichen Ortsende in die bestehende
Landesstraße B 4 ein. Insgesamt erstreckt sich die Straße über eine
Länge von rund 6 Kilometern; die Fahrbahnbreite beträgt 12,5 Meter.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird auf der gesamten
Umfahrungsstraße eine so genannte "Zwei plus Eins-Markierung"
ausgeführt, wodurch Konfliktsituationen beim Überholen vermieden
werden sollen. Für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr wird
entlang eines Großteils der Umfahrung einseitig der Trasse ein
Wirtschaftsparallelweg errichtet. Zudem werden im Zuge der
Bauarbeiten neun Brückenprojekte errichtet. Die Arbeiten werden
voraussichtlich bis 2011 dauern.
Nähere Informationen beim NÖ Straßendienst, Gerhard Fichtinger,
Telefon 02742/9005-14048.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK






