- 28.02.2008, 13:30:58
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KULTUR:PLAKAT: Attacken gegen legale Plakat-Lösung unverständlich
90 Prozent des "wilden" Marktes integriert - "Endlich legal arbeiten"
Wien (OTS) - Die Geschäftsführer der KULTUR:PLAKAT, Daniela Grill
und Muff Sopper, reagieren mit Unverständnis auf die von der Grünen
Wirtschaft und VP Wirtschaftsbund geäußerten Kritik an der
Neugestaltung des Wiener Plakatmarktes für Kulturwerbeflächen. Die
neue Regelung hole die Plakatierer aus der ständigen Bedrohung durch
Strafverfolgung heraus, schaffe ein neues Angebot gerade für kleine
Initiativen und bringe zudem ein neues, kostengünstiges Angebot auf
den Markt - deshalb würden auch 90 Prozent der ehemaligen
"Wildplakatierer" mitziehen.
"Mit Hilfe der neuen Regelung, nämlich der Errichtung von 5.000
Halbschalen an Wiener Strommasten für die Kulturplakatierung ist es
gelungen, für ca. 100 freiberufliche und teilweise angestellte
Mitarbeiter eine Legalisierung ihrer Tätigkeit zu erlangen", so Muff
Sopper. Er sei selbst früher Besitzer eines Unternehmens gewesen, das
illegal Plakate angebracht hat und musste permanent mit Strafen
rechnen. Besonders betroffen davon seien Angestellte und freie
Mitarbeiter gewesen, die - wenn sie bei ihrer Tätigkeit von der
Polizei aufgegriffen wurden - entsprechende Strafen zu bezahlen
hatten.
"Im Namen aller ehemaligen Wildplakatierfirmen, welche im Rahmen
des neuen legalisierten Projektes mitwirken - und das sind immerhin
90 % des früheren Marktes - begrüßen wir es, jetzt endlich legal
arbeiten zu dürfen. Darüber hinaus wurde für den Wiener Kulturmarkt
ein kostengünstiges und attraktives Angebot geschaffen. Im Rahmen
dieses Angebots können auch die Wünsche von kleinen Initiativen
perfekt erfüllt werden", erklärt Sopper.
"Restgruppe" nimmt Gesprächsangebote nicht an
Daniela Grill betont, dass zuletzt Mitte Februar persönliche
Einladungen zu einem Gespräch an die restlichen "Wildplakatierer",
welche bisher insgesamt 10 % des Marktes abdeckten, ergangen sind.
"Bisher wurde diese Einladung zum Gespräch nicht angenommen. Im
Gegenteil: besagte Unternehmen haben den Rechtsstandpunkt
eingenommen, dass die Wildplakatierung ohnehin legalisiert sei, und
führen diese auch weiterhin aus."
Kunden profitieren - Neue kostengünstige Angebote sind keine
Wettbewerbsverzerrung?
Die Argumentation des stellvertretenden Fachgruppenobmanns Peter
Drössler, dass durch die Schaffung des neuen kostengünstigen
Werbeformats den illegalen Plakatierern Kunden abgeworben werden, und
damit quasi durch ein besseres Angebot ein Monopol geschaffen werde,
sei "für einen Funktionär, der die Wirtschaft vertreten soll,
geradezu absurd", erklären Grill und Sopper. Nach Meinung der
Geschäftsführung der KULTUR:PLAKAT sollte es doch Aufgabe eines
Unternehmens sein, attraktive, kostengünstigste und vor allem legale
Angebote an den Markt zu richten. Daraus eine Wettbewerbsverzerrung
abzuleiten, sei nicht nachvollziehbar.
Rückfragehinweis:
GF Daniela Grill KULTUR:PLAKAT GmbH Heizwerkstrasse 10 A-1230 Wien Tel.: 01/79 62 640-928 E-Mail: [email protected]
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