Steibl zu Kuntzl: SPÖ-Vorschlag zur Väterbeteiligung ist nur ein Puzzleteil

Seit 1.1.2008 gibt es das neue Kinderbetreuungsgeld mit drei frei wählbaren Modellen und einer erhöhten Zuverdienstgrenze

Wien, 28. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Der SPÖ-Vorschlag für eine verbesserte Väterbeteiligung ist nur ein Puzzleteil. Ziel ist die Väterkarenz attraktiver zu gestalten und arbeitsrechtliche Klarstellungen vorzunehmen“, so ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl. „Leere Worthülsen und heiße Luft der SPÖ bringen den Familien in Österreich nichts“, so Steibl. „Nur Ankündigungen in den Raum zu stellen, um damit die Seiten der Gazetten zu füllen, ist keine seriöse Politik. Bures und Buchinger sind nun aufgefordert, Fakten und Konzepte zu erarbeiten - inhaltsleere Aussagen sind einfach zu wenig“, betont Steibl. ****

„Eine interministerielle Arbeitsgruppe beschäftigt sich intensiv für ein umfassendes Familienpaket zur stärkeren Beteiligung von Vätern“, stellt Steibl klar. “Das von Familienministerin Kdolsky geschaffene ‚Kinderbetreuungsgeld-Neu’ ermöglicht gerade den Vätern beim Kind zu Hause zu bleiben und Zeit für diesen wichtigen Lebensabschnitt der Kinder wahrzunehmen“, betont Steibl.

Bereits seit 1.1.2008 gibt es das neue Kinderbetreuungsgeld mit insgesamt drei frei wählbaren Modellen und einer erhöhten Zuverdienstgrenze. „Mit dem Koalitionspartner ist vereinbart, dieses neue Kinderbetreuungsgeld über das Jahr 2008 zu analysieren und dann zu bewerten, wie sich diese Maßnahme auch auf die Väterbeteiligung auswirkt. Experten erwarten sich eine deutliche Steigerung wie sie schon durch die Einführung des ursprünglichen Kinderbetreuungsgeldes erzielt werden konnte“, stellt Steibl fest und erklärt weiters: „Seit Einführung des Kinderbetreuungs-Geldes hat sich die Väterbeteiligung laut der Evaluierung des Österreichisches Institut für Familienforschung von rund 1,2 Prozent auf rund 3,9 Prozent Väter mehr als verdreifacht.“

„Die Menschen haben die unglaubwürdige SPÖ-Ankündigungspolitik satt. Glaubwürdige Politik und nachhaltiges Arbeiten für die Menschen und Familien sollte die Maxime der SPÖ sein. Die ÖVP zeigt vor, wie Politik im Sinne der Menschen gemacht wird.“

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