• 28.02.2008, 12:21:00
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Steibl zu Kuntzl: SPÖ-Vorschlag zur Väterbeteiligung ist nur ein Puzzleteil

Seit 1.1.2008 gibt es das neue Kinderbetreuungsgeld mit drei frei wählbaren Modellen und einer erhöhten Zuverdienstgrenze

Wien, 28. Februar 2008 (ÖVP-PK) „Der SPÖ-Vorschlag für eine
verbesserte Väterbeteiligung ist nur ein Puzzleteil. Ziel ist die
Väterkarenz attraktiver zu gestalten und arbeitsrechtliche
Klarstellungen vorzunehmen“, so ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl.
„Leere Worthülsen und heiße Luft der SPÖ bringen den Familien in
Österreich nichts“, so Steibl. „Nur Ankündigungen in den Raum zu
stellen, um damit die Seiten der Gazetten zu füllen, ist keine
seriöse Politik. Bures und Buchinger sind nun aufgefordert, Fakten
und Konzepte zu erarbeiten - inhaltsleere Aussagen sind einfach zu
wenig“, betont Steibl. ****

„Eine interministerielle Arbeitsgruppe beschäftigt sich
intensiv für ein umfassendes Familienpaket zur stärkeren
Beteiligung von Vätern“, stellt Steibl klar. “Das von
Familienministerin Kdolsky geschaffene ‚Kinderbetreuungsgeld-Neu’
ermöglicht gerade den Vätern beim Kind zu Hause zu bleiben und Zeit
für diesen wichtigen Lebensabschnitt der Kinder wahrzunehmen“,
betont Steibl.

Bereits seit 1.1.2008 gibt es das neue Kinderbetreuungsgeld mit
insgesamt drei frei wählbaren Modellen und einer erhöhten
Zuverdienstgrenze. „Mit dem Koalitionspartner ist vereinbart,
dieses neue Kinderbetreuungsgeld über das Jahr 2008 zu analysieren
und dann zu bewerten, wie sich diese Maßnahme auch auf die
Väterbeteiligung auswirkt. Experten erwarten sich eine deutliche
Steigerung wie sie schon durch die Einführung des ursprünglichen
Kinderbetreuungsgeldes erzielt werden konnte“, stellt Steibl fest
und erklärt weiters: „Seit Einführung des Kinderbetreuungs-Geldes
hat sich die Väterbeteiligung laut der Evaluierung des
Österreichisches Institut für Familienforschung von rund 1,2
Prozent auf rund 3,9 Prozent Väter mehr als verdreifacht.“

„Die Menschen haben die unglaubwürdige SPÖ-Ankündigungspolitik
satt. Glaubwürdige Politik und nachhaltiges Arbeiten für die
Menschen und Familien sollte die Maxime der SPÖ sein. Die ÖVP zeigt
vor, wie Politik im Sinne der Menschen gemacht wird.“

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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