- 28.02.2008, 12:19:29
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Neue Funkgeräte für Feuerwehr- und Rettungsdienste
Über 2 Millionen Euro für mehr als 2.000 Funkgeräte
St. Pölten (NLK) - Hochwasser, Großbrände, Verkehrsunfälle, aber
auch medizinische Notfälle stellen Betroffene und HelferInnen vor
große Herausforderungen. Die Basis für eine erfolgreiche Bewältigung
derartiger Extremsituationen ist eine durchgängige, funktionierende
Kommunikation zwischen den Einsatz- bzw. Hilfskräften und den
Behörden.
Seit 2006 errichtet daher das Land Niederösterreich in Kooperation
mit dem Bundesministerium für Inneres ein modernes, dem Stand der
Technik entsprechendes digitales Funknetz für Niederösterreich, das
ab heuer Zug um Zug allen Einsatzorganisationen kostenlos zur
Verfügung steht.
Damit die freiwilligen Einsatzkräfte so rasch wie möglich die
Vorzüge dieses neuen Funknetzes nutzen können, unterstützen das Land
Niederösterreich und die Gemeinden den Umstieg auf die neuen
Funkgeräte mit über 2 Millionen Euro. Mehr als 2.000 Funkgeräte
werden als Erstausstattung für jede Feuerwehr, das Rotes Kreuz, den
Samariter Bund, die Bergrettung, die Wasser- und Höhlenrettung zur
Verfügung gestellt, betonen dazu die Landesräte Dipl.Ing. Josef Plank
und Mag. Wolfgang Sobotka.
Mit der Umsetzung dieses Projektes wird erstmals in
Niederösterreich eine einheitliche und krisensichere Kommunikation
zwischen Behörden und Einsatzorganisationen bei Katastrophen- und
Großschadensereignissen, aber auch im täglichen Einsatz möglich sein.
Die bestehenden und teilweise 25 bis 30 Jahre alten analogen Netze
der Polizei, der Rettungsdienste und der Feuerwehr werden durch
dieses Funknetz abgelöst. Zudem wird so auch die Kommunikation über
Landesgrenzen hinweg ermöglicht.
"Wir erwarten uns von dem neuen System eine noch bessere
Zusammenarbeit der Behörden und Organisationen bei der Bewältigung
von Gefahrensituationen, von der auch jeder einzelne Bürger
profitieren wird", meint Plank.
"Ein uneinheitliches Kommunikationssystem ist bei einer Katastrophe
ein Sicherheitsrisiko. Per zukunftsweisendem Digitalfunk
Niederösterreichs kann im Extremfall Leben retten", ergänzt Sobotka.
Weitere Informationen: Büro LR Sobotka, Hermann Muhr, e-mail
[email protected], Telefon 02742/9005-12221, Büro LR Plank,
Christian Milota, e-mail [email protected], Telefon
02742/9005-12701.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005.12180
http://www.noe.gv.at/nlk
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