Strauß: "Sonderbare Vorkommnisse rund um den Hypo-Verkauf!"

BZÖ holt Antrag von 2006 hervor - ÖVP-CO betont, man könne froh sein, die Hypo "zu einem guten Preis losgeworden" zu sein und spricht bei 12-Mio.-Euro-Honorar von einem "Geschenk"

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ob der Vorsitzende des Rechts- und Verfassungsausschusses, BZÖ-Landtagsabgeordneter Christian Ragger, wohl in weiser Voraussicht handelte, als er die Tagesordnung für die jüngste Sitzung zusammenstellte?", fragt sich SP-Ausschussmitglied LAbg. Jakob Strauß. Jedenfalls sei es sehr interessant, dass just zu dem Zeitpunkt, zu dem der Hypo-Verkauf schon alleine wegen des millionenschweren Honorars für den Wirtschaftstreuhänder Dietrich Birnbacher wieder in aller Munde ist, ein BZÖ-Antrag aus dem Jahr 2006 hervorgeholt wurde, in dem sinngemäß gefordert wird, sich nicht negativ über die Hypo zu äußern.

Ebenso interessant sei in der letzten Sitzung auch eine Wortmeldung des ÖVP-Clubobmannes Stephan Tauschitz gewesen, der betonte, dass man froh sein könne, die Hypo "zu einem guten Preis losgeworden" zu sein. "Welchen Stellenwert Landeseigentum bei der ÖVP hat, lässt sich daran deutlich erkennen", zeigte sich Strauß über diese Haltung ebenso empört wie über jene gegenüber Steuermittel, da Tauschitz im Hinblick auf das besagte 12-Millionen-Euro-Honorar gar von einem "Geschenk" sprach.

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