ÖAMTC AKADEMIE-Umfrage zur "Energieeffizienz": 43 Prozent der Befragten setzen Energiespar-Maßnahmen im Alltag um

Die meisten Angaben beziehen sich auf die eigenen vier Wände - nur 19 Prozent bringen Energieeffizienz mit Mobilität in Verbindung

Wien (OTS) - "Mit Energiesparen verbinden die meisten den eigenen Haushalt, also die nächste Umgebung", resümiert die Geschäftsführerin der ÖAMTC AKADEMIE, Christine Zach, eine repräsentative Online-Umfrage unter 500 Personen. 43 Prozent der Befragten geben an, Energiespar-Maßnahmen im Alltag umzusetzen. Am häufigsten genannt:
Das Verwenden von Energiesparlampen, das Vermeiden des Stand-by-Betriebs von Geräten sowie der sparsame Umgang mit Heizung und Strom. "Es gibt aber noch viel mehr Lebensbereiche, in denen man sehr energieschonend handeln kann", so Zach. "Hier muss noch viel Informationsarbeit geleistet werden."

Wenn es "um die anderen" geht, richtet sich der Fokus der Befragten auf die Industrie. 54 Prozent fordern von ihr die meisten Energiespar-Maßnahmen. 23 Prozent sehen vor allem den Einzelnen in der Pflicht, 14 Prozent den Verkehr, fünf Prozent die Haushalte und zwei Prozent die Landwirtschaft. "Die Energiespar-Maßnahmen im Verkehr sollen nach Meinung der Befragten zu 45 Prozent vom Schwerverkehr gesetzt werden, zu 24 Prozent vom Flugverkehr, zu 21 Prozent vom Individualverkehr und zu acht Prozent vom öffentlichen Verkehr", so die Chefin der ÖAMTC AKADEMIE.

Energieeffiziente Mobilität - Aufklärungsbedarf über serienreife Alternativantriebe

Nur 19 Prozent der Befragten bringen Energieeffizienz auf Anhieb mit Mobilität in Verbindung. Weniger mit dem Auto fahren, öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ein sparsamer Fahrstil und das Bilden von Fahrgemeinschaften zählen dabei zu den häufigsten Nennungen. Auf die konkrete Frage, was man persönlich beiträgt, um Energie im Bereich Mobilität zu sparen, führen 47 Prozent einen spritsparenden Fahrstil an, 45 Prozent nennen das Einhalten von Geschwindigkeitsbeschränkungen, 32 Prozent das vermehrte Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel und 28 Prozent - soweit möglich - den zunehmenden Verzicht auf das Auto. 15 Prozent achten beim Kauf eines Autos auf einen niedrigen CO2-Ausstoß, elf Prozent nutzen Fahrgemeinschaften bzw. Car Sharing und zwei Prozent sind bereits auf ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb umgestiegen.

Im Hinblick auf das Einsparungspotenzial von alternativen Antriebstechnologien und Kraftstoffen wird von 29 Prozent der Befragten der Hybridantrieb am energieeffizientesten eingestuft, 23 Prozent nennen Wasserstoff, elf Prozent Strom, ebenfalls elf Prozent die Brennstoffzelle sowie Biodiesel/Bioethanol, zehn Prozent Erdgas und sechs Prozent Biogas. "Bemerkenswert ist die hohe Nennung von Wasserstoff, obwohl diese Technologie noch nicht praxistauglich ist. Serienreife Alternativen wie Erdgas und Biokraftstoffe werden zu unrecht wesentlich schlechter beurteilt", sieht die Chefin der ÖAMTC Akademie noch viel Aufklärungsbedarf.

Als wichtigster Hinderungsgrund für fehlende Energiespar-Maßnahmen im Alltag wird der Mangel an vertrauenswürdigen Informationen, an umsetzbaren Tipps sowie Schulungen genannt. "94 Prozent der Befragten sind bereit zu handeln. Gefragt sind jetzt klare Initiativen aus Wirtschaft und Politik", so Zach.

"Schauplatz Mobilität" auf der Energiesparmesse Wels

Im Rahmen der Energiesparmesse Wels (7. - 9. März) wird nicht nur eine umfassende Info zum Thema "effizienter Energieeinsatz im Haushalt" geboten. Erstmals findet heuer auch der "Schauplatz Mobilität" statt. Der ÖAMTC wird mit seinen Partnern und Ausstellern aus verschiedenen Mobilitätsbereichen ein umfassendes Programm zum modernen Mobilitätsalltag anbieten, u.a. Autokauf-Beratung nach Umwelt-Kriterien, konkrete Spritspar-Beratung, Informationen über alternative Antriebe, Testfahrten mit den modernsten Alternativenergie-Fahrzeugen, Öffi-Infos und Live-Diskussionen. Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Clubs unter www.oeamtc.at/schauplatzmobilitaet.

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