- 28.02.2008, 10:05:13
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ÖAMTC AKADEMIE-Umfrage zur "Energieeffizienz": 43 Prozent der Befragten setzen Energiespar-Maßnahmen im Alltag um
Die meisten Angaben beziehen sich auf die eigenen vier Wände - nur 19 Prozent bringen Energieeffizienz mit Mobilität in Verbindung
Wien (OTS) - "Mit Energiesparen verbinden die meisten den eigenen
Haushalt, also die nächste Umgebung", resümiert die Geschäftsführerin
der ÖAMTC AKADEMIE, Christine Zach, eine repräsentative
Online-Umfrage unter 500 Personen. 43 Prozent der Befragten geben an,
Energiespar-Maßnahmen im Alltag umzusetzen. Am häufigsten genannt:
Das Verwenden von Energiesparlampen, das Vermeiden des
Stand-by-Betriebs von Geräten sowie der sparsame Umgang mit Heizung
und Strom. "Es gibt aber noch viel mehr Lebensbereiche, in denen man
sehr energieschonend handeln kann", so Zach. "Hier muss noch viel
Informationsarbeit geleistet werden."
Wenn es "um die anderen" geht, richtet sich der Fokus der
Befragten auf die Industrie. 54 Prozent fordern von ihr die meisten
Energiespar-Maßnahmen. 23 Prozent sehen vor allem den Einzelnen in
der Pflicht, 14 Prozent den Verkehr, fünf Prozent die Haushalte und
zwei Prozent die Landwirtschaft. "Die Energiespar-Maßnahmen im
Verkehr sollen nach Meinung der Befragten zu 45 Prozent vom
Schwerverkehr gesetzt werden, zu 24 Prozent vom Flugverkehr, zu 21
Prozent vom Individualverkehr und zu acht Prozent vom öffentlichen
Verkehr", so die Chefin der ÖAMTC AKADEMIE.
Energieeffiziente Mobilität - Aufklärungsbedarf über
serienreife Alternativantriebe
Nur 19 Prozent der Befragten bringen Energieeffizienz auf Anhieb
mit Mobilität in Verbindung. Weniger mit dem Auto fahren, öffentliche
Verkehrsmittel nutzen, ein sparsamer Fahrstil und das Bilden von
Fahrgemeinschaften zählen dabei zu den häufigsten Nennungen. Auf die
konkrete Frage, was man persönlich beiträgt, um Energie im Bereich
Mobilität zu sparen, führen 47 Prozent einen spritsparenden Fahrstil
an, 45 Prozent nennen das Einhalten von
Geschwindigkeitsbeschränkungen, 32 Prozent das vermehrte Nutzen
öffentlicher Verkehrsmittel und 28 Prozent - soweit möglich - den
zunehmenden Verzicht auf das Auto. 15 Prozent achten beim Kauf eines
Autos auf einen niedrigen CO2-Ausstoß, elf Prozent nutzen
Fahrgemeinschaften bzw. Car Sharing und zwei Prozent sind bereits auf
ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb umgestiegen.
Im Hinblick auf das Einsparungspotenzial von alternativen
Antriebstechnologien und Kraftstoffen wird von 29 Prozent der
Befragten der Hybridantrieb am energieeffizientesten eingestuft, 23
Prozent nennen Wasserstoff, elf Prozent Strom, ebenfalls elf Prozent
die Brennstoffzelle sowie Biodiesel/Bioethanol, zehn Prozent Erdgas
und sechs Prozent Biogas. "Bemerkenswert ist die hohe Nennung von
Wasserstoff, obwohl diese Technologie noch nicht praxistauglich ist.
Serienreife Alternativen wie Erdgas und Biokraftstoffe werden zu
unrecht wesentlich schlechter beurteilt", sieht die Chefin der ÖAMTC
Akademie noch viel Aufklärungsbedarf.
Als wichtigster Hinderungsgrund für fehlende Energiespar-Maßnahmen
im Alltag wird der Mangel an vertrauenswürdigen Informationen, an
umsetzbaren Tipps sowie Schulungen genannt. "94 Prozent der Befragten
sind bereit zu handeln. Gefragt sind jetzt klare Initiativen aus
Wirtschaft und Politik", so Zach.
"Schauplatz Mobilität" auf der Energiesparmesse Wels
Im Rahmen der Energiesparmesse Wels (7. - 9. März) wird nicht nur
eine umfassende Info zum Thema "effizienter Energieeinsatz im
Haushalt" geboten. Erstmals findet heuer auch der "Schauplatz
Mobilität" statt. Der ÖAMTC wird mit seinen Partnern und Ausstellern
aus verschiedenen Mobilitätsbereichen ein umfassendes Programm zum
modernen Mobilitätsalltag anbieten, u.a. Autokauf-Beratung nach
Umwelt-Kriterien, konkrete Spritspar-Beratung, Informationen über
alternative Antriebe, Testfahrten mit den modernsten
Alternativenergie-Fahrzeugen, Öffi-Infos und Live-Diskussionen.
Weitere Informationen findet man auf der Homepage des Clubs unter
www.oeamtc.at/schauplatzmobilitaet.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Kesche
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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