AK gibt Tipps: Private Krankenversicherung wechseln? (2)

Wien (OTS) - Lohnt sich ein Wechseln von bestehenden Verträgen,
was sollten KonsumentInnen bei Abschluss eines privaten Krankenversicherungsvertrages beachten, und was können sie bei Prämienerhöhungen tun. Die AK Konsumentenschützer geben Tipps.

Zehn Tipps der AK Konsumentenschützer für Ihren Krankenversicherungsvertrag:
+ Haben Sie bereits eine Zusatzversicherung, prüfen Sie genau, ob sich Umsteigen lohnt. Ein Wechsel hängt sehr stark vom Einzelfall ab, beispielsweise vom Tarif, Alter oder ob es Vorerkrankungen gab. Holen Sie jedenfalls mehrere Angebote ein.
+ Wurde Ihre Prämie schon öfter beträchtlich erhöht, können Sie eine gleichbleibende Prämie bei angemessen geänderten Leistungen verlangen. Sie müssen mit dem Versicherer unbedingt vorher abklären, wie und in welchem Ausmaß die Leistungen geschmälert werden.
+ Suchen Sie die Krankenversicherung gut aus, da sie in der Regel auf Lebenszeit gilt (späterer Wechsel heißt teureres Einstiegsalter und neuer¬licher Gesundheitscheck).
+ Überlegen Sie, ob die Prämie für einen längeren Zeitraum leistbar ist. Denn die Prämienzahlung kann nur einmal für rund ein Jahr ausgesetzt werden.
+ Beantworten Sie Gesundheitsfragen richtig, sonst fällt der Versicherungsschutz weg.
+ Für Personen mit Vorerkrankungen zeigt ein Probeantrag, ob und zu welchen Konditionen sie vom jeweiligen Versicherer angenommen werden.

+ Wer sich im eigenen Bundesland behandeln lassen will, kann einen günstigeren Regionaltarif wählen. Möchten Sie allerdings Leistungen für alle Spezialisten oder Spezialkliniken haben, sollten Sie sich für den teureren Österreichtarif entscheiden.
+ Holen Sie nach Möglichkeit vor einer kostspieligen Behandlung eine schriftliche Deckungszu¬sage des Versicherers ein.
+ Privatarzt- und Zahnversicherungen sind meist kombinationspflichtig und die Leistungen durch ein Jahreslimit und eine nur anteilige Kostenübernahme begrenzt.
+ Nutzen Sie Möglichkeiten, um bei der Prämie zu sparen. Wählen Sie den geeigneten Tarif, und nehmen Sie nur jene Bausteine, die Sie wirklich benötigen. Durch z.B. einen Selbstbehalt können Sie je nach der gewählten Selbstbehaltshöhe zwischen 30 und 60 Prozent der Prämie sparen.

SERVICE. Die Studie finden Sie im Internet unter www.arbeiterkammer.at

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