• 27.02.2008, 10:41:26
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Vortrag über High-Tech Geräte im Sport und Freizeitbereich

"University Meets Public" bietet Vortragsreihe zum Thema "Sport"- 3.3. in der VHS Brigittenau

Wien (OTS) - Laufen, Wandern, Segeln, Fischen - Für viele
Freizeitaktivitäten gibt es inzwischen ausgeklügelte technische
Geräte. Nur wer weiß, wie seine Pulsuhr wirklich funktioniert oder
der bereits in der Armbanduhr integrierte Digitalkompass? Ass. Prof.
Dr. Christian Kollmann erklärt im Rahmen von "University Meets
Public" Laien, physikalische Vorgänge raffinierter High-Tech Geräte.

Falsche Werte und Fehlmessungen selbst korrigieren

Mit seinen Vorträgen will Kollmann ein Bewusstsein schaffen,
technischen Geräten nicht alles zu glauben. Wenn man nicht genau
weiß, wie ein Gerät funktioniert, verlässt sich Otto
Normalverbraucher üblicherweise auf den angezeigten Wert: Wie oft hat
das GPS schon einen falschen Weg vorgeschlagen, die Pulsuhr beim
Joggen trotz schwerster Erschöpfung einen Puls von 30 angezeigt oder
das Fieberthermometer bei 42 Grad Fieber Bettruhe verordnet, obwohl
man selbst nur ein "leichtes Hüsteln" diagnostizieren konnte. Im
Rahmen der Veranstaltungen lernen die Teilnehmer, welche Probleme bei
High-Tech Geräten auftreten können und wie man etwaige Fehlmessungen
selbst korrigieren kann. Kollmann nimmt sich bei seinen Vorträgen
auch Zeit für Fragen der Anwesenden zur eigenen Ausrüstung.
Persönliche Erfahrungen mit Geräten können ebenfalls eingebracht
werden.

"Fischfinder" - in Österreich verboten

Nicht alle Geräte, die in Laboratorien für Forschungszwecke
genutzt werden, kommen zwangsläufig für den allgemeinen Gebrauch auf
den Markt: Ultraschallgeräte für die häusliche Nutzung etwa werden
hierzulande aus medizin-ethischen Gründen abgelehnt, wobei es in den
USA bereits einzelne Personen gibt - mehrheitlich gut verdienende
SchauspielerInnen - die ihr Zuhause mit einem solchen Instrumentarium
ausstatten. Ebenfalls in den USA erlaubt, in Österreich aber verboten
ist der so genannte "Fischfinder": Mithilfe von Ultraschallwellen,
die ins Meer gesendet werden, kann man ganze Fischschwärme orten.
Dieses High-Tech Gerät würde das Angeln künftig um Stunden verkürzen,
wobei die eigentliche Kultur hinter dem Sport dabei vermutlich
verloren gehen würde.

Näheres zum Vortragenden

Christian Kollmann, geboren 1965 in Deutschland, ist am Zentrum
für Biomedizinische Technik und Physik im Wiener AKH tätig. Sein
Fachgebiet liegt im Bereich des Medizinischen Ultraschalls. Neben
seiner Professur an der Med Uni Wien ist er u.a. auch Mitglied der
"Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin" sowie
diverser europäischer Kommissionen. Darüber hinaus ist er
Gründungsmitglied der "Österreichischen Akustischen Gesellschaft"
sowie Vorsitzender mehrerer Sektionen seines Bereiches.

Am Montag, 3. März, hält Christian Kollmann den nächsten Vortrag zum
Titel "High-Tech Geräte nicht nur für den Sport" in der
Volkshochschule Brigittenau (20., Raffaelgasse 11-13). Die rund
90minütige Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5
Euro.

o Nähere Infos auch im Internet unter www.ump.at.

(Schluss) rav

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Michaela Pedarnig
Pressereferentin VWV
Tel.: 0664/841 5394
E-Mail: [email protected]

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