- 27.02.2008, 09:30:00
- /
- OTS0064 OTW0064
Allianz zieht gesunde Bilanz für 2007
Wien (OTS) -
- Versicherungstechnisches Ergebnis um 69,7 Prozent gesteigert
- Sensationeller Einstieg ins Direktbankgeschäft
- Kernthema Ökologie: Allianz fordert Stopp der Papierflut
Mit einem deutlich verbesserten versicherungstechnischen Ergebnis
und dem sensationellen Einstieg ins Direktbankgeschäft zieht die
Allianz eine gesunde Bilanz für 2007. Das versicherungstechnische
Ergebnis stieg um 69,7 Prozent auf 71,7 Millionen Euro, die Combined
Ratio konnte dementsprechend von 98,3 auf 95,8 Prozent verbessert
werden. "Wir haben einmal mehr unsere Leistungsstärke unter Beweis
gestellt", betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfram Littich am
Mittwoch vor Journalisten. Das zeigt nicht zuletzt der extrem
erfreuliche Einstieg ins Direktbankgeschäft. Top Cash, das
Direktkonto der Allianz, erreichte innerhalb eines Jahres ein Volumen
von ca. 250 Millionen Euro auf über 25.000 Konten. "Wir haben unser
Versprechen gehalten, Chancen bei der Veranlagung direkt an unsere
Kunden weiterzugeben, und die Verzinsung für Top Cash im vergangenen
Jahr drei Mal angehoben", erklärt Littich den Erfolg. Nach dem Start
mit 3,375 Prozent im Februar 2007 liegt der Zinssatz für Top Cash
mittlerweile bei 4,0 Prozent und entspricht damit dem Leitzinssatz
der EZB.
Schaden im Griff
Für Naturkatastrophen, vorrangig Schäden durch Kyrill und Olli,
hat die Allianz Gruppe in Österreich 60 Millionen Euro an ihre Kunden
ausbezahlt. Dank effizienter Rückversicherungskonzepte und eines über
das Jahr sonst günstigen Schadensverlaufs sind die Aufwendungen im
Bereich Schaden-Unfall um 5,3 Prozent auf 598,2 Millionen Euro
zurückgegangen. Das versicherungstechnische Ergebnis liegt mit 71,7
Millionen Euro um 69,7 Prozent über dem Vorjahreswert, die Combined
Ratio konnte von 98,3 Prozent auf sehr gesunde 95,8 Prozent
verbessert werden. "Die Anstrengungen, unser Versicherungsportfolio
ausgewogen zu gestalten, haben sich, wie die Kennzahlen belegen,
gelohnt", erklärt Littich die erfreuliche Entwicklung im größten
Geschäftsbereich der Allianz. Das EGT für das abgelaufene
Geschäftsjahr weist mit 150,1 Millionen Euro einen Anstieg gegenüber
dem Vorjahr um 16,5 Prozent aus. Der Gewinn wurde mit 115,0 Millionen
Euro festgestellt, was einem Zuwachs von 17,1 Prozent entspricht.
Die Prämieneinnahmen im Bereich Schaden-Unfallversicherung
bewegten sich 2007 auf stabilem Niveau bzw. konnten leicht ins Plus
gedreht werden, und zwar von 467,8 Mio Euro auf 468,2 Mio Euro. In
der Kfz-Versicherung hat sich einerseits der Prämienzyklus günstig
für die Kunden bemerkbar gemacht. Die Einnahmen verringerten sich
dadurch andererseits um 2,1 % auf 412,7 Mio Euro. Das insgesamt
rückläufige Schadenaufkommen in Schaden-Unfall (598,2 Mio. Euro -
inkl. Kfz) hat dies aber überkompensiert. Die Krankenversicherung
konnte durch das gestiegene Vorsorgebewusstsein der Österreicher
einen Zuwachs von 5,4 Prozent auf 39,0 Millionen Euro verbuchen. An
erbrachten Leistungen wurden 23,3 Millionen Euro, 2,7 Prozent mehr
als 2006, ausbezahlt.
Marktanteil in der Lebensversicherung erhöht
Mit Lebensversicherungen, die eine der höchsten
Gewinnbeteiligungen in Österreich bieten, und ertragsstarken
Fondslösungen konnte sich die Allianz vom sonst allgemein schwachen
Markttrend bei Vorsorgeprodukten deutlich absetzen. "In einem
stagnierenden Markt, der im Vorjahr nur weniger als ein Prozent
gewachsen ist, haben wir mit einem Prämienzuwachs von 4,5 Prozent
einen für unsere Geschäftsstrategie wichtigen Erfolg erzielt. Unser
Marktanteil in der Lebensversicherung ist auf 5,92 Prozent
gestiegen", so Littich. Die Prämieneinnahmen übertrafen erstmals die
400-Millionen-Grenze (400,5 Millionen Euro), wobei 36.000 Risken mehr
als im Vorjahr versichert wurden. Den stärksten Wachstumsbeitrag
lieferte die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge mit einem Plus von
22 Prozent auf 43,7 Millionen Euro. Die Anzahl der Verträge in diesem
Segment konnte um 14.000 auf 61.000 Stück gesteigert werden.
In der betrieblichen Altersvorsorge wurde der eingeschlagene
Erfolgskurs weiter fortgesetzt. Die Expertise der Allianz bei
betrieblichen Vorsorgelösungen führte zu einem Prämienanstieg von
28,5 Prozent auf 78,1 Millionen Euro. Insgesamt wurden im Bereich
Leben Leistungen in Höhe von 294,7 Millionen Euro, ein Plus von 18,3
Prozent, erbracht. Bei ausgelaufenen Vorsorgeprodukten wurde eine
sehr gute Wiederveranlagungsquote von 30 Prozent erreicht.
Über alle Bereiche gerechnet, ist die abgegrenzte Bruttoprämie
gegenüber 2006 um 0,8 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro angestiegen.
Im hart umkämpften Wettbewerb konnte die Anzahl der versicherten
Risken auf 4,425.000 ausgebaut werden.
"Für immer mehr Menschen ist die Allianz in allen Bereichen der
Versicherer ihres Vertrauens", stellte Littich fest. Knapp 200.000
Menschen, und damit um 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr, haben
mindestens drei Sparten bei der Allianz versichert und können in den
Genuss von Stammkundenvorteilen kommen. Für 2007 werden 4,5 Mio Euro
rückvergütet.
Die von der Allianz verwalteten Kapitalanlagen beliefen sich per
Ultimo des Geschäftsjahres auf 5,14 Milliarden Euro gegenüber 5,09
Milliarden im Vergleichszeitraum.
Ausblick 2008: Combined Ratio soll unter 94 Prozent sinken
Aus geschäftsstrategischer Sicht gilt das Hauptaugenmerk 2008
weiterhin dem Vorsorgemarkt. Auf die volatile Börsensituation hat die
Allianz mit dem Garantieprodukt Top Invest V reagiert, das mit einer
garantierten Verzinsung von 170,56 Prozent nach zwölf Jahren und der
Chance auf Mehrerträge, wenn die Aktienkurse steigen, die derzeit
besten Konditionen in diesem Produktsegment bietet. Weitere
Unternehmensziele für 2008 sind die Senkung der Combined Ratio auf
unter 94 Prozent und ein Einlagevolumen bei Top Cash von 350
Millionen Euro bei 40.000 Konten.
Allianz fordert: Aus für die Papierflut
Ein Kernthema der Allianz ist die Klima- und Ressourcenschonung.
Dazu ist die Reduktion des Papieraufkommens ein wichtiger Beitrag.
Pro Jahr fällt alleine in der Kundenkommunikation der Allianz Gruppe
in Österreich ein Verbrauch von 170 Tonnen Papier für 4,3 Millionen
Polizzen, Kontoauszüge, Finanzamtsbestätigungen etc. an. Das
entspricht der Emission von 133 Tonnen CO2.
Das österreichische Recht sieht diverse Bestimmungen vor, die zu
einer papierbasierten Kundenkommunikation zwingen bzw. eine hohe
Rechtsunsicherheit beinhalten, wenn ein elektronischer
Kommunikationsweg gewählt wird. Die Allianz verfügt bereits über die
notwendige Technik zur papierlosen Kundenkommunikation und fordert
gesetzliche Bestimmungen, die elektronische Kommunikation und den
Einsatz elektronischer Vertragsunterlagen gesetzlich der
papierbasierten Kommunikation hinsichtlich der geforderten Abläufe
und Rechtsfolgen gleichzustellen.
"Nachhaltiges Wirtschaften ist in mehrfacher Hinsicht ein
wesentliches Grundprinzip für uns", so Littich: "als Risikomanager
und Risikoträger, als Finanzdienstleister am Kapitalmarkt, aber auch
als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung
beiträgt."
Als weltweit agierendes Unternehmen bekennt sich der Allianz
Konzern zu seiner Verantwortung für die Umwelt. Die Allianz Gruppe in
Österreich hat dieses Anliegen mit dem Beitritt in die WWF Climate
Group Austria unterstrichen und sich zur Einsparung von 20 Prozent
ihrer CO2-Emissionen bis 2010 verpflichtet.
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Elementar Versicherungs-Aktiengesellschaft Allianz Elementar Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel.: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 mailto:[email protected] Internet: www.allianz.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AEV






