Allianz zieht gesunde Bilanz für 2007

Wien (OTS) -

  • Versicherungstechnisches Ergebnis um 69,7 Prozent gesteigert
  • Sensationeller Einstieg ins Direktbankgeschäft
  • Kernthema Ökologie: Allianz fordert Stopp der Papierflut

Mit einem deutlich verbesserten versicherungstechnischen Ergebnis und dem sensationellen Einstieg ins Direktbankgeschäft zieht die Allianz eine gesunde Bilanz für 2007. Das versicherungstechnische Ergebnis stieg um 69,7 Prozent auf 71,7 Millionen Euro, die Combined Ratio konnte dementsprechend von 98,3 auf 95,8 Prozent verbessert werden. "Wir haben einmal mehr unsere Leistungsstärke unter Beweis gestellt", betonte der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfram Littich am Mittwoch vor Journalisten. Das zeigt nicht zuletzt der extrem erfreuliche Einstieg ins Direktbankgeschäft. Top Cash, das Direktkonto der Allianz, erreichte innerhalb eines Jahres ein Volumen von ca. 250 Millionen Euro auf über 25.000 Konten. "Wir haben unser Versprechen gehalten, Chancen bei der Veranlagung direkt an unsere Kunden weiterzugeben, und die Verzinsung für Top Cash im vergangenen Jahr drei Mal angehoben", erklärt Littich den Erfolg. Nach dem Start mit 3,375 Prozent im Februar 2007 liegt der Zinssatz für Top Cash mittlerweile bei 4,0 Prozent und entspricht damit dem Leitzinssatz der EZB.

Schaden im Griff

Für Naturkatastrophen, vorrangig Schäden durch Kyrill und Olli, hat die Allianz Gruppe in Österreich 60 Millionen Euro an ihre Kunden ausbezahlt. Dank effizienter Rückversicherungskonzepte und eines über das Jahr sonst günstigen Schadensverlaufs sind die Aufwendungen im Bereich Schaden-Unfall um 5,3 Prozent auf 598,2 Millionen Euro zurückgegangen. Das versicherungstechnische Ergebnis liegt mit 71,7 Millionen Euro um 69,7 Prozent über dem Vorjahreswert, die Combined Ratio konnte von 98,3 Prozent auf sehr gesunde 95,8 Prozent verbessert werden. "Die Anstrengungen, unser Versicherungsportfolio ausgewogen zu gestalten, haben sich, wie die Kennzahlen belegen, gelohnt", erklärt Littich die erfreuliche Entwicklung im größten Geschäftsbereich der Allianz. Das EGT für das abgelaufene Geschäftsjahr weist mit 150,1 Millionen Euro einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 16,5 Prozent aus. Der Gewinn wurde mit 115,0 Millionen Euro festgestellt, was einem Zuwachs von 17,1 Prozent entspricht.

Die Prämieneinnahmen im Bereich Schaden-Unfallversicherung bewegten sich 2007 auf stabilem Niveau bzw. konnten leicht ins Plus gedreht werden, und zwar von 467,8 Mio Euro auf 468,2 Mio Euro. In der Kfz-Versicherung hat sich einerseits der Prämienzyklus günstig für die Kunden bemerkbar gemacht. Die Einnahmen verringerten sich dadurch andererseits um 2,1 % auf 412,7 Mio Euro. Das insgesamt rückläufige Schadenaufkommen in Schaden-Unfall (598,2 Mio. Euro -inkl. Kfz) hat dies aber überkompensiert. Die Krankenversicherung konnte durch das gestiegene Vorsorgebewusstsein der Österreicher einen Zuwachs von 5,4 Prozent auf 39,0 Millionen Euro verbuchen. An erbrachten Leistungen wurden 23,3 Millionen Euro, 2,7 Prozent mehr als 2006, ausbezahlt.

Marktanteil in der Lebensversicherung erhöht

Mit Lebensversicherungen, die eine der höchsten Gewinnbeteiligungen in Österreich bieten, und ertragsstarken Fondslösungen konnte sich die Allianz vom sonst allgemein schwachen Markttrend bei Vorsorgeprodukten deutlich absetzen. "In einem stagnierenden Markt, der im Vorjahr nur weniger als ein Prozent gewachsen ist, haben wir mit einem Prämienzuwachs von 4,5 Prozent einen für unsere Geschäftsstrategie wichtigen Erfolg erzielt. Unser Marktanteil in der Lebensversicherung ist auf 5,92 Prozent gestiegen", so Littich. Die Prämieneinnahmen übertrafen erstmals die 400-Millionen-Grenze (400,5 Millionen Euro), wobei 36.000 Risken mehr als im Vorjahr versichert wurden. Den stärksten Wachstumsbeitrag lieferte die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge mit einem Plus von 22 Prozent auf 43,7 Millionen Euro. Die Anzahl der Verträge in diesem Segment konnte um 14.000 auf 61.000 Stück gesteigert werden.

In der betrieblichen Altersvorsorge wurde der eingeschlagene Erfolgskurs weiter fortgesetzt. Die Expertise der Allianz bei betrieblichen Vorsorgelösungen führte zu einem Prämienanstieg von 28,5 Prozent auf 78,1 Millionen Euro. Insgesamt wurden im Bereich Leben Leistungen in Höhe von 294,7 Millionen Euro, ein Plus von 18,3 Prozent, erbracht. Bei ausgelaufenen Vorsorgeprodukten wurde eine sehr gute Wiederveranlagungsquote von 30 Prozent erreicht.

Über alle Bereiche gerechnet, ist die abgegrenzte Bruttoprämie gegenüber 2006 um 0,8 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro angestiegen. Im hart umkämpften Wettbewerb konnte die Anzahl der versicherten Risken auf 4,425.000 ausgebaut werden.

"Für immer mehr Menschen ist die Allianz in allen Bereichen der Versicherer ihres Vertrauens", stellte Littich fest. Knapp 200.000 Menschen, und damit um 5,3 Prozent mehr als im Vorjahr, haben mindestens drei Sparten bei der Allianz versichert und können in den Genuss von Stammkundenvorteilen kommen. Für 2007 werden 4,5 Mio Euro rückvergütet.

Die von der Allianz verwalteten Kapitalanlagen beliefen sich per Ultimo des Geschäftsjahres auf 5,14 Milliarden Euro gegenüber 5,09 Milliarden im Vergleichszeitraum.

Ausblick 2008: Combined Ratio soll unter 94 Prozent sinken

Aus geschäftsstrategischer Sicht gilt das Hauptaugenmerk 2008 weiterhin dem Vorsorgemarkt. Auf die volatile Börsensituation hat die Allianz mit dem Garantieprodukt Top Invest V reagiert, das mit einer garantierten Verzinsung von 170,56 Prozent nach zwölf Jahren und der Chance auf Mehrerträge, wenn die Aktienkurse steigen, die derzeit besten Konditionen in diesem Produktsegment bietet. Weitere Unternehmensziele für 2008 sind die Senkung der Combined Ratio auf unter 94 Prozent und ein Einlagevolumen bei Top Cash von 350 Millionen Euro bei 40.000 Konten.

Allianz fordert: Aus für die Papierflut

Ein Kernthema der Allianz ist die Klima- und Ressourcenschonung. Dazu ist die Reduktion des Papieraufkommens ein wichtiger Beitrag. Pro Jahr fällt alleine in der Kundenkommunikation der Allianz Gruppe in Österreich ein Verbrauch von 170 Tonnen Papier für 4,3 Millionen Polizzen, Kontoauszüge, Finanzamtsbestätigungen etc. an. Das entspricht der Emission von 133 Tonnen CO2.

Das österreichische Recht sieht diverse Bestimmungen vor, die zu einer papierbasierten Kundenkommunikation zwingen bzw. eine hohe Rechtsunsicherheit beinhalten, wenn ein elektronischer Kommunikationsweg gewählt wird. Die Allianz verfügt bereits über die notwendige Technik zur papierlosen Kundenkommunikation und fordert gesetzliche Bestimmungen, die elektronische Kommunikation und den Einsatz elektronischer Vertragsunterlagen gesetzlich der papierbasierten Kommunikation hinsichtlich der geforderten Abläufe und Rechtsfolgen gleichzustellen.

"Nachhaltiges Wirtschaften ist in mehrfacher Hinsicht ein wesentliches Grundprinzip für uns", so Littich: "als Risikomanager und Risikoträger, als Finanzdienstleister am Kapitalmarkt, aber auch als Arbeitgeber, der zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung beiträgt."

Als weltweit agierendes Unternehmen bekennt sich der Allianz Konzern zu seiner Verantwortung für die Umwelt. Die Allianz Gruppe in Österreich hat dieses Anliegen mit dem Beitritt in die WWF Climate Group Austria unterstrichen und sich zur Einsparung von 20 Prozent ihrer CO2-Emissionen bis 2010 verpflichtet.

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Dr. Marita Roloff
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