Wiener FPÖ ortet Sicherheitschaos vor Euro 2008

FPÖ installiert "Inländerfeindlichkeits-Beobachtungsstelle", Strache möchte Wiener Bürgermeister werden

Wien (OTS) - In einem Mediengespräch der Wiener FPÖ am Dienstag mit Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache und Klubobmann DDr. Eduard Schock übten die freiheitlichen Politiker heftige Kritik an der Wiener Sicherheitspolitik.

Angesichts der Euro 2008 würde es bei der Wiener Polizei an Personal und finanziellen Mitteln fehlen, trotzdem würde vom Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl "nichts kommen", kritisierte Strache. Auch die Fanmeile im Stadtzentrum sei "völlig absurd" und gehöre auf die Donauinsel. Dort könnten gewaltbereite Hooligans weniger Schaden anrichten, empfahl der freiheitliche Landesparteiobmann. Darüber hinaus wäre die Wiener Kriminalstatistik beabsichtigt verfälscht. Die Kriminalität würde entgegen den offiziellen Zahlen rasant steigen. Insbesondere "gewalttätige Jugendbanden mit Migrantenhintergrund". In diesem Zusammenhang verkündete Schock die Errichtung einer "Inländerfeindlichkeits-Beobachtungsstelle". Ab morgen könnten sich beschimpfte, verunglimpfte oder auch von Behörden diskriminiert fühlende Inländer unter der kostenlosen Rufnummer 0800/220 888 an die Wiener FPÖ wenden. Diese werde die Anliegen sammeln und in Form von Anträgen in den Gemeinde- oder Nationalrat einbringen.

Abschließend bekundete Strache sein Interesse am Amt des Wiener Bürgermeisters. Er stehe als Bürgermeisterkandidat für die nächste Gemeinderatswahl für die FPÖ zur Verfügung.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Tel.: 4000/81 798, Internet: www.fpoe-wien.at/(Schluss) cwk

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