• 26.02.2008, 11:53:23
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Impulse für Bildungsforschung kommen künftig aus Salzburg

Burgstaller: BIFIE wird wesentlich zur Steigerung der Qualität im Bildungswesen beitragen

Salzburg (OTS) - "Bildungsstandards und pädagogische
Qualitätskriterien werden in Zukunft ganz wesentlich in Salzburg
erforscht und von hier aus mitbestimmt werden", sagte
Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute,
Dienstag, 26. Februar, über das neue Bundesinstitut für
Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen
Schulwesens (BIFIE). "Die Arbeit des neuen Bildungsinstituts wird
wesentlich zur Steigerung der Qualität im Bildungswesen beitragen",
ist Burgstaller überzeugt.

LHF Burgstaller ist es durch intensive Gespräche mit der
Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia
Schmied, gelungen, den Hauptsitz der neuen
Bildungs-Forschungseinrichtung nach Salzburg zu holen. "Filialen" des
BIFIE wird es in Graz, Klagenfurt und Wien geben. Das neue BIFIE ist
seit 1. Jänner gesetzlich verankert, in den kommenden Wochen soll
unter dem neuen Direktorium der Vollbetrieb anlaufen. Bereits
bestehende Einrichtungen in Salzburg, Graz und Klagenfurt wurden
organisatorisch zusammengeführt und vorhandene Projekte neu
strukturiert.

Das Institut wird vom Bund finanziert und verfügt über ein
jährliches Budget von 6,5 Millionen Euro. Dazu kommen hochwertige
zusätzliche Arbeitsplätze: Im Endausbau sollen alleine in der
BIFIE-Zentrale in Salzburg rund 40 Expertinnen und Experten arbeiten.

"Mit Landesschulinspektor Mag. Josef Lucyshyn und Ass.-Prof. DDr.
Günter Haider ist bei der Besetzung des Direktoriums die Wahl auf
zwei anerkannte Bildungsexperten, die noch dazu aus Salzburg kommen,
gefallen", rechnet Burgstaller mit guter Zusammenarbeit mit der
BIFIE-Leitung. Bildungsministerin Schmied hatte die Zusammensetzung
der BIFIE-Führung gestern, Montag, bekannt gegeben. Lucyshyn und
Haider sind ab 1. April 2008 bestellt.

Das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und
Entwicklung des Bildungswesens setzt sich zum Ziel, aktiv an der
qualitätsorientierten Entwicklung des österreichischen Bildungswesens
mitzuwirken und arbeitet an den Schnittstellen zwischen universitärer
Forschung, Bildungspolitik, Schulverwaltung und Schulpraxis.

Das Bundesinstitut nimmt einerseits Servicefunktionen wahr (zum
Beispiel Durchführung von Evaluationsstudien, Erstellung von
Expertisen, Aufbereitung von Ergebnissen der Forschung als Grundlage
bildungspolitischer Entscheidungen, Implementierung von innovativen
Konzepten in die Praxis), führt aber auch eigenständig Projekte der
Forschung und Entwicklung im Bildungswesen durch und arbeitet mit
Universitäten und Pädagogischen Hochschulen sowie anderen
Institutionen zusammen.

Ass.-Prof. DDr. Günter Haider ist Gründer und Leiter des
Projektzentrums für Vergleichende Bildungsforschung (ZVB) an der
Universität Salzburg und als solcher zuständig für internationale
Vergleichsstudien wie PISA, PIRLS, TIMSS oder TALIS. Er ist Mitglied
zahlreicher internationaler Vereinigungen wie zum Beispiel der
Arbeitsgruppe für Empirisch-Pädagogische Forschung (AEPF), der
American Educational Research Association (AERA) und der American
National Council on Measurement in Education (NCME). Von 2003 bis
2005 leitete er die von der damaligen Bildungsministerin Elisabeth
Gehrer eingesetzte Zukunftskommission.

Mag. Josef Lucyshyn leitete bereits 2006 bis Ende 2007 das "BIFIE
alt" und war in dieser Funktion insbesondere mit der Erarbeitung der
Bildungsstandards befasst. Von 1989 bis 2001 war er Schulleiter des
Bundesgymnasiums Tamsweg und danach Landeschulinspektor für die AHS
im Bundesland Salzburg.

Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
http://www.salzburg.gv.at

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