Aubauer fordert ein generelles Verbot von Werbefahrten. "Mit dieser Abzocke älterer Menschen muss endlich Schluss sein.

Buchinger soll als Konsumentenschutzminister deutlicher aktiv werden."

Wien (OTS) - Die Seniorenabgeordnete der ÖVP, Mag. Gertrude Aubauer, fordert härtere Maßnahmen gegen so genannte Werbefahrten. "Der Österreichische Seniorenbund macht schon seit Jahren auf diese Problematik aufmerksam. Bisher ist leider nichts geschehen." Allerdings bleibe abzuwarten, ob den Ankündigungen von Sozial- und Konsumentenschutzminister Buchinger auch konkrete Taten folgen würden. Die Position des Seniorenbundes sei jedenfalls klar: "Wir treten für ein generelles Verbot von Werbefahrten ein. Diese Veranstaltungen sind nichts anderes als eine organisierte Täuschung und Abzocke der älteren Generationen", so Aubauer deutlich.

Auch bei anderen Themen müsse Buchinger im Bereich Konsumentenschutz aktiv werden, verlangt Aubauer. Gerade für die Älteren sei in vielen Bereichen die Verbesserung des Konsumentenschutzes unbedingt notwendig. "Ältere können die Beipackzettel bei Medikamenten kaum lesen, weil diese zu klein gedruckt sind", so Aubauer. Dasselbe gelte für Produktinformationen im Lebensmittelbereich. Das Thema "Betrug" umfasse zudem keinesfalls nur 'Werbefahrten' und andere, Verkaufsveranstaltungen. "Es gibt leider Betrugsfälle in Österreich, wo ganz gezielt Seniorinnen und Senioren abgezockt werden", so Aubauer: "Buchinger sollte auch stärkere Maßnahmen gegen unlautere Werbung, etwa fingierte Gewinn-Zuschriften von Lotterien u.ä. ergreifen." Des Weiteren verwies Aubauer darauf, dass immer mehr Angehörige der älteren Generationen über Internet und Handy verfügen. Aubauer: "Im Internet lauern viele Fallen, über die es die Menschen aufzuklären gilt, von zweifelhaften Werbe-SMS und Mehrwertnummer-Angeboten bei der Mobiltelefonie ganz zu schweigen." Es darf nicht nur bei einer Schwerpunktaktion aufgrund des 'Monats für Betrugsbekämpfung' bleiben. Das wäre das auf jeden Fall zu wenig," so Aubauer.

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