- 23.02.2008, 10:25:31
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Grüne Wien zu Wiener Linien: FahrerInnen immer größerer Belastung ausgesetzt
Puller: Steigendes Verkehrsaufkommen steht Fahrzeitverkürzungen und Einsparungen bei der Ausbildung gegenüber - Sparkurs stoppen
Wien (OTS) - Die Verkehrssprecherin der Grünen Wien, Gemeinderätin
Ingrid Puller, fordert anlässlich des jüngsten Unfalls bei den Wiener
Linien eine genaue und objektive Fehleranalyse und warnt vor weiteren
Unfällen: "Ich wundere mich eigentlich, dass nicht schon mehr
passiert ist", so Puller, die auch selbst als Bim-Fahrerin im Einsatz
ist. "Immer stärkerer Druck lastet auf den Bediensteten der Wiener
Linien, die gleichzeitig einem immer stärkeren Verkehrsaufkommen
ausgesetzt sind. Seit der Ausgliederung der Wiener Linien 1999 wird
kontinuierlich gekürzt. Angefangen bei Kürzungen der Fahrzeiten bis
hin zur Ausbildung wurde und wird eingespart", so Puller.
Fahrerfachschulen für die Straßenbahnausbildung wurden im Laufe der
Jahre um drei Tage verkürzt sowie die LenkerInnen-Ausbildung für den
Busbetrieb. "Damit fehlt einfach der Feinschliff", so Puller.
"Die Sicherheit im öffentlichen Verkehr muss jedoch an oberster
Stelle stehen und darf nicht kurzsichtigen betriebswirtschaftlichen
Vorgaben geopfert werden. Die Stadt Wien als Auftraggeberin und
verantwortliche Stelle für den öffentlichen Verkehr muss hier
einspringen und für Sicherheit und Vertrauen sorgen", so Puller. "Die
geplanten Intervallausdehnungen am Wochenende als Sparmaßnahmen wären
ein großer Rückschritt für den Klimaschutz, den die
Öffi-BenützerInnen nicht verstehen würden. Hier muss die Stadt Wien
ebenfalls ein klares Signal setzen und den Sparkurs stoppen, genauso
wie bei Aspekten der Sicherheit", so Puller abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, 0664 831 74 49
http://wien.gruene.at
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