• 22.02.2008, 10:48:05
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Hypo-Verkauf: Spesenskandal: SPÖ wittert versteckte Parteienfinanzierung

LGF Passegger spricht von "unmoralischem Angebot" und Birnbacher jede Objektivität ab

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "unmoralisches Angebot" von Jörg Haider
und LR Josef Martinz kritisierte am Freitag der Landesgeschäftsführer
der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, die so genannte Erfolgsprämie von
rund zwölf Millionen Euro für den Villacher Wirtschaftsprüfer
Dietrich Birnbacher im Fall des Hypo-Verkaufs. Als Profiteur in
Millionenhöhe spricht Passegger Birnbacher als Gutachter jede
Objektivität ab, der Villacher sei "hochgradig befangen und
unglaubwürdig". Was man sich vor Augen halten muss: Der
Wirtschaftsprüfer habe mit seinem positiven Gutachten ja nicht mehr
und nicht weniger als die professionelle Empfehlung gegeben, sich
selbst zwölf Millionen Euro auszubezahlen. Das Ergebnis sei daher
nicht wirklich überraschend.

Und die Causa habe wegen Birnbachers Parteinähe nicht bloß den
übelsten Beigeschmack von Gefälligkeitsgutachten,
Steuergeldverschwendung und Freunderlwirtschaft, sondern rieche
darüber hinaus nach versteckter Parteienfinanzierung in Richtung BZÖ,
wittert Passegger.

Zunehmend in ein schiefes Licht gerät in der Causa Martinz. Bei
Birnbacher soll es sich nämlich auch noch um den privaten
Steuerberater des ÖVP-Chefs handeln, weiß der Landesgeschäftsführer.
(Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Nikolaus Onitsch
   Pressesprecher der SPÖ-Kärnten
   10.-Oktober-Straße 28, 9020 Klagenfurt
   Tel.:  +43(0)463-577 88-76
   Fax:   +43(0)463-54 570
   Mobil: +43(0)664-830 45 95
   mailto:[email protected]

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