• 21.02.2008, 20:13:17
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Neue "KÄRNTNER TAGESZEITUNG" - Kommentar: Wie unmöglich ist dingunmöglich? (von Claudia Grabner)

Ausgabe 22. Februar 2008

Klagenfurt (OTS) - Wie dicht der schwarze Part dieser
koalitionären Leidensgemeinschaft ist, sei dahingestellt. Laut
SPÖ-Scharfredner Michael Häupl jedenfalls nicht ganz. Aber das macht
das Kraut auch nicht mehr fett. Und die Koalition nicht kaputter als
sie es seit Wochen ist. Sind Rot und Schwarz am Ende? Yes. Si. Oui.
Da. Kyllä. Igen. Tak. Ja. - Und dann doch wieder nicht. Weil ein
Am-Ende-Sein schlichtweg nicht leistbar wäre. Weder für Rot. Noch für
Schwarz. Bei Ersterem ergäbe das rot-grüne Summenspiel die
Null-Alternative. Bei Letzterem ginge sich die menage a troi mit
blau-oranger Beteiligung zwar rechnerisch aus - aber eben nur
rechnerisch. Da müsste schon der Friedensrichter über Strache und
Westenthaler hinwegfegen ...
Und genau da kommt der Warnruf Vorsicht, Falle! ins Spiel: In der
Politik ist Undenkbares denkbar geworden. Dingunmögliches möglich.
Wie die Innen-Affäre grauslich aufzeigt. Eine Affäre, die jetzt nicht
minder grauslich für belanglos erklärt werden soll, weil man den
Aufdecker als Intervenienten überführt haben will.

Rückfragehinweis:
Kärntner Tageszeitung
Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
mailto:redaktion@ktz.at

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