• 21.02.2008, 13:23:26
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Zwerschitz zu Jugendwohlfahrt: Anzeigepflicht muss fallen

Vorsichtiger Optimismus der Grünen zur geplanten Gesetzesnovelle

Wien (OTS) - "Im Rahmen der heutigen Enquete im Jugendministerium
haben sich durch die Bank alle ExpertInnen vehement gegen die
Anzeigepflicht von vermuteten Missbrauchsfällen ausgesprochen, da
dadurch das Kindesleid in vielen Fällen nur noch verschlimmert
würde", erklärt die Jugendsprecherin der Grünen, Barbara Zwerschitz.
"Es kann nun wirklich keinen Grund mehr für Jugendministerin Kdolsky
geben, an dieser kontraproduktiven Law-and-Order-Maßnahme
festzuhalten." Davon abgesehen zeigen sich die Grünen angesichts der
Pläne zur umfassenden Renovierung des Jugendwohlfahrtgesetzes
"vorsichtig optimistisch. Aber es hängt natürlich sehr stark davon
ab, wer letztlich in den von der Ministerin angekündigten
Arbeitsgruppen sitzt", warnt Zwerschitz. Von zentraler Bedeutung sei
jedenfalls, dass auch Jugendliche und Jugendverbände in die
Verhandlungen aktiv eingebunden würden. "Denn so kann Ministerin
Kdolsky beweisen, dass es ihr mit der Partizipation von Jugendlichen
in Angelegenheiten, die sie betreffen, ernst ist", meint Zwerschitz.

Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

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