Grüne Wien/Cammerlander: Drogenpolitische Farce der SP

Verzögerung beim Bau des neuen Ganslwirts ist jüngstes Beispiel für Scheitern der SP Drogenpolitik

Wien (OTS) - Als "fahrlässig und verantwortungslos" bezeichnet die Sozialsprecherin der Grünen Wien, Heidi Cammerlander, die Verzögerung des Ganslwirt-Neubaus am Gumpendorfer Gürtel. "Die Bedürfnisse von Suchtkranken, von AnrainerInnen und von SozialarbeiterInnen derart auf die lange Bank zu schieben, zeigt einmal mehr den drogenpolitischen Stillstand in Wien". Cammerlander ergänzt, dass das Fehlen notwendiger Baurechtsverträge, welches nun als Grund für die Verzögerung genannt wird, ein "beklemmendes Sittenbild für den fehlenden Respekt vor Kranken und ihren Bedürfnissen" sei.

Die Gemeinderätin fordert die zuständige Stadträtin der SP auf "dringend ihrer Verantwortung nachzukommen" und dem "bürokratischen Hick-Hack zwischen allen zuständigen Stellen endlich eine Ende zu setzen". Die Aussage der SP-Bezirksvorsteherin von Mariahilf, Renate Kaufmann, die eine Zerschlagung des Projekts befürchtet, nennt Cammerlander das "Eingeständnis eines Schlingerkurses zu Lasten aller Betroffenen". Der Neubau des Ganslwirts sei dringend notwendig und überfällig. Sie ruft daher die SP abschließend auf "keine weiteren drogenpolitischen Farcen zu veranstalten, sondern den Neubau des Ganslwirts rasch und transparent umzusetzen".

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat: 0664 52 16 831
presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0003