- 20.02.2008, 12:41:32
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FP-Ebinger: FPÖ lehnt Anerkennung des Kosovo durch die österreichische Bundesregierung ab!
Unabhängigkeitserklärung stellt neues Pulverfass am Balkan dar
Wien, 20.02.2008 (fpd) - Die einseitige Unabhängigkeitserklärung
Pristinas ist völkerrechtlich nicht legitimiert und stellt somit
einen Bruch der UNO-Resolution 1244 dar. Österreich darf sich nicht
mitschuldig machen an diesem augenfälligen Bruch des Völkerrechts, so
der Wiener FPÖ-LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger.
Die historischen Grenzen Serbiens - und dazu gehört eben auch der
Kosovo - sind zu respektieren. Der Kosovo ist ein urserbisches
Gebiet. Nicht zuletzt ist die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahr 1389
in der Nähe des heutigen Pristina eines der wichtigsten Ereignisse
der serbischen und europäischen Geschichte. Eine Anerkennung des
Kosovo bedeutet schweres internationales Unrecht. Außerdem ist es
nicht einzusehen, dass weiter die Beitragsgelder der EU-Nettozahler
wie Österreich in den Kosovo gepumpt werden. Von 1999 bis 2007 hat
die EU bereits 1,8 Milliarden Euro in diese Region befördert, ohne
jeglichen Nutzen.
Die Anerkennung ist ein unverzeihlicher Affront gegenüber der
serbischen Gemeinschaft in Österreich. Aber dies ist dem roten
Bundeskanzler offensichtlich völlig egal, schließt Ebinger. (Schluss)
paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798
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