FP-Ebinger: FPÖ lehnt Anerkennung des Kosovo durch die österreichische Bundesregierung ab!

Unabhängigkeitserklärung stellt neues Pulverfass am Balkan dar

Wien, 20.02.2008 (fpd) - Die einseitige Unabhängigkeitserklärung Pristinas ist völkerrechtlich nicht legitimiert und stellt somit einen Bruch der UNO-Resolution 1244 dar. Österreich darf sich nicht mitschuldig machen an diesem augenfälligen Bruch des Völkerrechts, so der Wiener FPÖ-LAbg. GR Mag. Gerald Ebinger.

Die historischen Grenzen Serbiens - und dazu gehört eben auch der Kosovo - sind zu respektieren. Der Kosovo ist ein urserbisches Gebiet. Nicht zuletzt ist die Schlacht auf dem Amselfeld im Jahr 1389 in der Nähe des heutigen Pristina eines der wichtigsten Ereignisse der serbischen und europäischen Geschichte. Eine Anerkennung des Kosovo bedeutet schweres internationales Unrecht. Außerdem ist es nicht einzusehen, dass weiter die Beitragsgelder der EU-Nettozahler wie Österreich in den Kosovo gepumpt werden. Von 1999 bis 2007 hat die EU bereits 1,8 Milliarden Euro in diese Region befördert, ohne jeglichen Nutzen.

Die Anerkennung ist ein unverzeihlicher Affront gegenüber der serbischen Gemeinschaft in Österreich. Aber dies ist dem roten Bundeskanzler offensichtlich völlig egal, schließt Ebinger. (Schluss) paw

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