- 15.02.2008, 09:54:49
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Tag 0 der Protestwoche gegen Atomkredit: Proteste gegen Erste waren nicht die letzten!
Neben Wien und Linz protestieren Atomgegner heute auch in Salzburg gegen die Kreditvergabe für das AKW Mochovce Wien/Linz/Salzburg (OTS) - Am Tag 0 der Protestwoche gegen die Beteiligung der Ersten Bank-Sparkassen Gruppe an der skandalösen Kreditvergabe für das wohl gefährlichste Atomprojekt dieser Zeit - dem Ausbau des Risiko-AKWs Mochovce in der Slowakei- finden heute neben Wien und Linz auch Proteste in Salzburg statt. Und auch nach dem Ende der Kundgebungswoche werden die Proteste gegen die Atomgeschäfte der Ersten nicht die letzten bleiben, denn die Kampagne "Atombank-NEIN DANKE!" geht weiter! Antiatomgruppen in ganz Österreich bereiten derzeit neue Aktionen vor, neben der Information der Öffentlichkeit und der Medien auch die Information von Kunden und Sponsoringpartnern der Ersten. Auch mit dem Bankenkonsortium zur Finanzierung von Mochovce wird weiterverhandelt. "Wir haben in den letzten Tagen bei Protestaktionen vor Erste Bank Sparkassen Gruppe-Filialen mehrere tausende Informationsbroschüren verteilt und Unterschriften gegen die Kreditvergabe für den Ausbau der Blöcke 3 & 4 des AKW Mochovce gesammelt. Sehr viele Menschen, darunter auch zahlreiche KundInnen der Ersten Bank Sparkassen Gruppe, sind geschockt über die Pläne dieser Bank und bestärken uns darin weiter gegen die Atomfinanzierung vorzugehen. Auch heute am Tag 0 der Protestwoche werden wir wieder lautstark in Wien, Linz und Salzburg die Menschen auf die Atomkapitalvergabe aufmerksam machen!", berichtet Elvira Pöschko, Obfrau des Vereins "Antiatom Szene". "Wenn eine österreichische Bank Gewinne macht, indem sie die europäische Bevölkerung gefährdet, ist das ethisch höchst fragwürdig und einfach skandalös!" empört sich Johanna Nekowitsch von der Wiener Plattform "Atomkraftfreie Zukunft". Im Gegensatz zur niederländischen ING-Bank, welche bereits ihren Rückzug aus der Mochovce-Finanzierung erklärt hat, scheint die Erste die Strategie "Profit um jeden Preis" zu verfolgen. "In jeder Beziehung zählen die Menschen!?" "Die Erste kann dies nun unter Beweis stellen, oder sie soll sich dazu bekennen, dass ihr die Geschäfte mit der Atomwirtschaft wichtiger sind, als die Menschen und ihre KundInnen, für welche das atomare Risiko durch ihre Fehlinvestition nun drastisch erhöht wird.", schließt Elvira Pöschko, Obfrau von Antiatom Szene. Die VertreterInnen der Medien werden herzlich zu den Protestaktionen in Wien, Linz und Salzburg eingeladen! ~ Wien: 10:00-12:00 Uhr, Graben 21, 1010 Wien Linz: 14:00-16:00 Uhr, Landstr. 55, 4020 Linz Salzburg: 10:00-12:00 Uhr, Am Alten Markt Nr. 3, 5020 Salzburg ~ H I N T E R G R U N D I N F O R M A T I O N: www.antiatomszene.info Folgende Organisationen engagieren sich gegen die Atomkreditvergabe durch die slowakische hundertprozentige Erste Bank Tochter "Slovenska Sporitelna AS": Antiatom Szene, Global 2000, Wiener Plattform "Atomkraftfreie Zukunft", Greenpeace, PLAGE Salzburg, Öttak (Antiatom-Komitee), Resistance for Peace, ARGE ja zur Umwelt, nein zur Atomenergie, Agenda X Rückfragehinweis: ~ Antiatom Szene, Plage Salzburg, Wiener Plattform "Atomkraftfreie Zukunft" Ansprechperson: Linz: Elvira Pöschko, Wien: Maria Urban, Patricia Lorenz, Salzburg: Heinz Stockinger Tel.: Linz: +43 650 6660065, Wien:01 8659939, 06764464254, Salzburg: 0662 643 567 mailto:[email protected] http://www.antiatomszene.info ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0052 2008-02-15/09:54 150954 Feb 08
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