ÖAMTC: So kommt man sicher und entspannt in den Urlaub

Kleine Verkehrssünden können bereits Auslöser für einen Stau sein

Wien (OTS) - "Endlich Semesterferien" - und viele Familien brechen zeitgleich in den Urlaub auf. Logische Konsequenz daraus ist meist Kolonnenverkehr oder im schlechtesten Fall Stau. "Kleine Verkehrssünden, wie etwa zu geringer Abstand, abrupte Bremsmanöver oder ein Spurwechsel ohne Blinken, können zum Verkehrszusammenbruch führen", sagt ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte Georg Scheiblauer und gibt Tipps, wie sich das Stau-Potenzial minimieren lässt:

* Vorausschauend fahren: "Der Blick sollte zwei bis sechs Sekunden voraus und nicht nur auf das Heck des Vordermannes fixiert sein. Nur so kann man sich vor Überraschungen schützen", erklärt der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte. Plötzliche Fahrmanöver muss man unbedingt vermeiden und man sollte sich in jeder Situation berechenbar verhalten.

* Abstand halten: Auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ist ausreichender Sicherheitsabstand zum Vordermann nötig. Ein Abstand von einer Sekunde ist nur bei optimalen Bedingungen ausreichend. "Bei zwei Sekunden Abstand fährt man jedenfalls entspannter und sicherer", sagt der ÖAMTC-Experte.

* Fahrstreifen beibehalten: Das Beibehalten der Fahrspur ist gerade bei hohem Verkehrsaufkommen wichtig und hält den Verkehrsstrom in Fluss.

* Einordnen lassen: Bei Einmündungen oder Engstellen durch Unfälle, Pannen oder Baustellenbereiche, hält das Reißverschluss-System den Verkehr flüssig. "Klappt das Einfädeln nicht mehr, ist das Ergebnis ein sich schnell aufbauender Stau", weiß der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte.

* Gefahrenstellen zügig passieren: Wenn ein Unfall passiert ist, weiterfahren und nicht als Schaulustiger das Vorbeifahren an der Unfallstelle behindern.

* Verzögerungen einplanen: Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und Staus rechnen und die Fahrtzeit großzügig planen. "Realistische Erwartungen beugen Stress und Frustration vor", so Scheiblauer. Wer später versucht die eventuell verlorene Zeit durch Geschwindigkeit aufzuholen, trägt ein viel höheres Unfallrisiko.

* Pausen einplanen: Grundsätzlich gilt es alle zwei bis drei Stunden eine Pause zu machen, um die nötige Konzentration und Aufmerksamkeit beim Autofahren halten zu können. Dabei ist auch ausreichend Bewegung ein wichtiger Faktor.

* Müdigkeit: Bei den ersten Anzeichen von Ermüdung (starrer Blick, wiederholtes Gähnen) muss unbedingt eine Pause eingelegt werden -wenn möglich ist ein Fahrerwechsel ideal. "Frische Luft, laute Musik, Kaffee oder Energy-Drinks machen nur kurzfristig munter. Die Müdigkeit kommt aber danach meist umso stärker wieder und die Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch ab", erklärt der ÖAMTC-Experte abschließend.

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