- 08.02.2008, 10:00:00
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ÖAMTC: So kommt man sicher und entspannt in den Urlaub
Kleine Verkehrssünden können bereits Auslöser für einen Stau sein
Wien (OTS) - "Endlich Semesterferien" - und viele Familien brechen
zeitgleich in den Urlaub auf. Logische Konsequenz daraus ist meist
Kolonnenverkehr oder im schlechtesten Fall Stau. "Kleine
Verkehrssünden, wie etwa zu geringer Abstand, abrupte Bremsmanöver
oder ein Spurwechsel ohne Blinken, können zum Verkehrszusammenbruch
führen", sagt ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte Georg Scheiblauer und gibt
Tipps, wie sich das Stau-Potenzial minimieren lässt:
* Vorausschauend fahren: "Der Blick sollte zwei bis sechs Sekunden
voraus und nicht nur auf das Heck des Vordermannes fixiert sein. Nur
so kann man sich vor Überraschungen schützen", erklärt der
ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte. Plötzliche Fahrmanöver muss man
unbedingt vermeiden und man sollte sich in jeder Situation
berechenbar verhalten.
* Abstand halten: Auch bei niedrigen Geschwindigkeiten ist
ausreichender Sicherheitsabstand zum Vordermann nötig. Ein Abstand
von einer Sekunde ist nur bei optimalen Bedingungen ausreichend. "Bei
zwei Sekunden Abstand fährt man jedenfalls entspannter und sicherer",
sagt der ÖAMTC-Experte.
* Fahrstreifen beibehalten: Das Beibehalten der Fahrspur ist
gerade bei hohem Verkehrsaufkommen wichtig und hält den Verkehrsstrom
in Fluss.
* Einordnen lassen: Bei Einmündungen oder Engstellen durch
Unfälle, Pannen oder Baustellenbereiche, hält das
Reißverschluss-System den Verkehr flüssig. "Klappt das Einfädeln
nicht mehr, ist das Ergebnis ein sich schnell aufbauender Stau", weiß
der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte.
* Gefahrenstellen zügig passieren: Wenn ein Unfall passiert ist,
weiterfahren und nicht als Schaulustiger das Vorbeifahren an der
Unfallstelle behindern.
* Verzögerungen einplanen: Mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und
Staus rechnen und die Fahrtzeit großzügig planen. "Realistische
Erwartungen beugen Stress und Frustration vor", so Scheiblauer. Wer
später versucht die eventuell verlorene Zeit durch Geschwindigkeit
aufzuholen, trägt ein viel höheres Unfallrisiko.
* Pausen einplanen: Grundsätzlich gilt es alle zwei bis drei
Stunden eine Pause zu machen, um die nötige Konzentration und
Aufmerksamkeit beim Autofahren halten zu können. Dabei ist auch
ausreichend Bewegung ein wichtiger Faktor.
* Müdigkeit: Bei den ersten Anzeichen von Ermüdung (starrer Blick,
wiederholtes Gähnen) muss unbedingt eine Pause eingelegt werden -
wenn möglich ist ein Fahrerwechsel ideal. "Frische Luft, laute Musik,
Kaffee oder Energy-Drinks machen nur kurzfristig munter. Die
Müdigkeit kommt aber danach meist umso stärker wieder und die
Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch ab", erklärt der ÖAMTC-Experte
abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Lydia Öttl
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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