10.000 Euro-GmbH: Junge Wirtschaft spricht sich für Absenkung des Mindeststammkapitals aus

Zehetner: "Mindestkapital senken - Gründungen steigern"

Wien (PWK097) - Die Junge Wirtschaft Österreich (JWÖ) begrüßt die Reformüberlegungen zum Gesellschaftsrecht. "Die Senkung des Mindestkapitals für GmbHs auf 10.000 Euro ist eine zentrale Forderung der Jungen Wirtschaft. Gut für die Gründer und den Standort", so die Bundesgeschäftsführerin der Jungen Wirtschaft Österreich, Elisabeth Zehetner.

Das bisher erforderliche Mindestkapital für GmbH-Gründungen von 35.000 Euro hätte viele potentielle Jungunternehmer abgeschreckt und Gründungen verhindert, so Zehetner: "Viele gute Geschäftsideen sind an der Startkapital-Hürde zerschellt. Diese Ideen können mit einer 10.000 Euro GmbH besser umgesetzt werden und auf den Markt kommen. Eine Reform ist ein wichtiges Zeichen und wird mehr Gründungen bringen", gibt sich die JWÖ-Bundesgeschäftsführerin zuversichtlich.

Auf europäischer Ebene wird Österreich mit der Reform des Gesellschaftsrechts seine Wettbewerbsfähigkeit stärken:
Internationale Vergleiche zeigen, dass hierzulande die Kapitalhürden bisher zu hoch und die Gründungsdauer folglich sehr lange ist. "Mit der Reform werden die Rechtsgrundlagen für leistungsfähige, flexible und vor allem kostengünstige Gesellschaftsformen geschaffen. Damit kann Rechtspolitik auch Wachstumspolitik sein.", so Zehetner abschließend. (us)

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