- 05.02.2008, 09:45:02
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Belakowitsch-Jenewein: FPÖ fordert Präventionsmaßnahmen gegen Pädophile im pädagogischen Bereich!
Keine Chance der Pädophilie in diesen Berufsgruppen
Wien, 05-02-2008 (fpd) - Pädophilie dürfe keinen Platz in unserer
Gesellschaft finden. Da dies jedoch gerade in jenen Berufen, die sich
mit Kindern beschäftigen immer wieder vorkomme und somit zum Thema
werde, sei es höchst an der Zeit, dass wirklich sinnvolle
Präventivmaßnahmen gesetzt werden, um unsere Kinder vor solch einem
Martyrium zu bewahren. Speziell entwickelte Psychotests für jene
Berufsgruppen können bereits im Vorfeld verhindern, dass Kinder einer
solchen Gefahr überhaupt ausgesetzt werden, ist
FP-Gesundheitssprecherin, NRAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein
überzeugt.
Heute werde wieder einmal ein Fall vor Gericht behandelt, der leider
keine Ausnahme sei. Ein 37-jähriger Betreuer, der gleichzeitig Obmann
eines gemeinnützigen Vereins ist, steht im Verdacht Jugendliche
sexuell missbraucht und damit sein berufliches Umfeld für abstoßend
perverse Aktivitäten schamlos ausgenützt zu haben. Sollte sich jener
Vorwurf bewahrheiten, so müsse man sich endlich ernsthaft damit
beschäftigen, Menschen die in Berufen mit Kindern arbeiten wollen,
bereits im Vorfeld auf mögliche pädophile Neigungen zu überprüfen, so
Belakowitsch-Jenewein.
Leider sei es auch in Österreich traurige Realität, dass Kinder von
"Vertrauenspersonen", gleich ob Pädagogen, Betreuer, Sozialarbeiter
etc. sexuell genötigt oder sogar missbraucht werden. Viele der
Sprösslinge sind dadurch ihr Leben lang psychisch gezeichnet und
unfähig ein adäquates Sozialverhalten aufzubauen - von Vertrauen ganz
zu schweigen. Dies müsse weitestgehend verhindert werden, denn
nichts, so Belakowitsch-Jenewein, sei so viel wert, wie die Seele
eines Kindes. Es gilt diese zu schützen und nicht zu brechen. Kinder
sollen sich unbeschwert entfalten und ihre Persönlichkeit entwickeln
können. Betreuer hätten die Aufgabe, junge Menschen auf das Leben
vorzubereiten und ihnen gleichzeitig Halt und Vertrauen zu geben.
Leider kommen Übergriffe immer wieder vor und das
Abhängigkeitsverhältnis wird für die Pädosexualität ausgenützt. Wer
sich jedoch an kleinen und wehrlosen Kindern vergreift, dürfe erst
gar nicht in die Nähe unserer Jüngsten kommen, geschweige denn mit
ihnen arbeiten. Dies, so Belakowitsch-Jenewein, soll keinesfalls eine
Pauschalunterstellung sein, hier gehe es um Präventionsmaßnahmen, die
schon vor der Berufsausübung das "Restrisiko" minimieren soll.
Die Freiheitliche Partei fordert daher, im Zuge diverser
Eignungstests, zusätzlich eine Prüfung, die Aufschluss darüber geben
soll, ob eine sexuelle Orientierung auf Kinder besteht. So solle es
zur Eindämmung solch verabscheuungswürdiger Fälle kommen, damit
unsere Jüngsten davor bewahrt werden, überhaupt in die Lage des
sexuellen Missbrauchs in Schule, Heim oder dergleichen durch ihre
Betreuer zu kommen, so Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluss)
hn
Rückfragehinweis:
FPÖ
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