Belakowitsch-Jenewein: FPÖ fordert Präventionsmaßnahmen gegen Pädophile im pädagogischen Bereich!

Keine Chance der Pädophilie in diesen Berufsgruppen

Wien, 05-02-2008 (fpd) - Pädophilie dürfe keinen Platz in unserer Gesellschaft finden. Da dies jedoch gerade in jenen Berufen, die sich mit Kindern beschäftigen immer wieder vorkomme und somit zum Thema werde, sei es höchst an der Zeit, dass wirklich sinnvolle Präventivmaßnahmen gesetzt werden, um unsere Kinder vor solch einem Martyrium zu bewahren. Speziell entwickelte Psychotests für jene Berufsgruppen können bereits im Vorfeld verhindern, dass Kinder einer solchen Gefahr überhaupt ausgesetzt werden, ist FP-Gesundheitssprecherin, NRAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein überzeugt.

Heute werde wieder einmal ein Fall vor Gericht behandelt, der leider keine Ausnahme sei. Ein 37-jähriger Betreuer, der gleichzeitig Obmann eines gemeinnützigen Vereins ist, steht im Verdacht Jugendliche sexuell missbraucht und damit sein berufliches Umfeld für abstoßend perverse Aktivitäten schamlos ausgenützt zu haben. Sollte sich jener Vorwurf bewahrheiten, so müsse man sich endlich ernsthaft damit beschäftigen, Menschen die in Berufen mit Kindern arbeiten wollen, bereits im Vorfeld auf mögliche pädophile Neigungen zu überprüfen, so Belakowitsch-Jenewein.

Leider sei es auch in Österreich traurige Realität, dass Kinder von "Vertrauenspersonen", gleich ob Pädagogen, Betreuer, Sozialarbeiter etc. sexuell genötigt oder sogar missbraucht werden. Viele der Sprösslinge sind dadurch ihr Leben lang psychisch gezeichnet und unfähig ein adäquates Sozialverhalten aufzubauen - von Vertrauen ganz zu schweigen. Dies müsse weitestgehend verhindert werden, denn nichts, so Belakowitsch-Jenewein, sei so viel wert, wie die Seele eines Kindes. Es gilt diese zu schützen und nicht zu brechen. Kinder sollen sich unbeschwert entfalten und ihre Persönlichkeit entwickeln können. Betreuer hätten die Aufgabe, junge Menschen auf das Leben vorzubereiten und ihnen gleichzeitig Halt und Vertrauen zu geben. Leider kommen Übergriffe immer wieder vor und das Abhängigkeitsverhältnis wird für die Pädosexualität ausgenützt. Wer sich jedoch an kleinen und wehrlosen Kindern vergreift, dürfe erst gar nicht in die Nähe unserer Jüngsten kommen, geschweige denn mit ihnen arbeiten. Dies, so Belakowitsch-Jenewein, soll keinesfalls eine Pauschalunterstellung sein, hier gehe es um Präventionsmaßnahmen, die schon vor der Berufsausübung das "Restrisiko" minimieren soll.

Die Freiheitliche Partei fordert daher, im Zuge diverser Eignungstests, zusätzlich eine Prüfung, die Aufschluss darüber geben soll, ob eine sexuelle Orientierung auf Kinder besteht. So solle es zur Eindämmung solch verabscheuungswürdiger Fälle kommen, damit unsere Jüngsten davor bewahrt werden, überhaupt in die Lage des sexuellen Missbrauchs in Schule, Heim oder dergleichen durch ihre Betreuer zu kommen, so Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluss) hn

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