• 05.02.2008, 09:27:27
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ÖAMTC: Tipps für die Fahrt in die Semesterferien

So kommt man trotz Stau entspannt am Urlaubsort an

Wien (OTS) - ÖAMTC: Tipps für die Fahrt in die Semesterferien
So kommt man trotz Stau entspannt am Urlaubsort an

Kolonnenverkehr, Staus, Unfälle und brenzlige Situationen, so geht es
oft an Reisetagen auf den Straßen zu. Für viele Familien bedeutet der
Weg in die Semesterferien Stress und Ärger. ÖAMTC-Verkehrspsychologin
Dora Donosa gibt wichtige Tipps, wie man entspannt am Urlaubsort
ankommt.

* Mit Verzögerungen rechnen:
"Schon vor Beginn der Fahrt sollte man sich auf erhöhtes
Verkehrsaufkommen und Staus einstellen und die Fahrtzeit nicht zu
knapp kalkulieren," sagt die ÖAMTC-Expertin. Realistische Erwartungen
beugen Ärger und Frustration vor. Steht man bereits im Stau, ruhig
und entspannt bleiben, Musik hören und die Zeit für Gespräche nutzen.

* Für gute Stimmung sorgen:
Auf derart engem Raum wie im Auto kann es schnell zu Spannungen
zwischen den Insassen kommen und man beginnt leicht zu streiten.
Unterschiedliche Bedürfnisse abstimmen und Rücksicht aufeinander
nehmen, rät Donosa. Sind Kinder mit an Bord unbedingt an genügend
Proviant und autogerechte Spielsachen (etwa Discman oder Gameboy)
denken. Denn Kinder haben ein anderes Zeitempfinden - 10 Minuten Stau
ohne Ablenkung kommen ihnen wie eine kleine Ewigkeit vor. Getränke
(verdünnter Saft oder Tee) und kleine Snacks (Riegel, Kekse, Obst)
sollten griffbereit verstaut sein.

* Abstand halten:
Gerade bei starkem Reiseverkehr passieren oft Auffahrunfälle, zum
Teil gleich mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. "Am besten sich
immer wieder selbst kontrollieren ob man dem Vordermann nicht allzu
dicht an der Stoßstange klebt. Auch im "Stop and Go"-Verkehr muss auf
ausreichenden Abstand geachtet werden. Bei zu kurzer räumlicher
Distanz können Fehler anderer nicht mehr ausgeglichen und auf
abruptes Bremsen nicht mehr rechtzeitig reagiert werden," weiß die
Verkehrspsychologin.

* Spurenspringen vermeiden:
Ständiges Spurenspringen erschwert aufeinander abgestimmte
Geschwindigkeiten und ein rascheres Vorwärtskommen aller. Eifrige
Spurenwechsler kommen auch nicht schneller voran - höchstens
gestresster.

* Nicht versuchen, Zeit aufzuholen: Manche Lenker setzen sich selbst
unter Druck und möchten sofort nach Auflösung des Staus die verlorene
Zeit durch höhere Geschwindigkeiten wieder aufholen - leider
geschehen dadurch oft Folgeunfälle. Besser ist es, sich mit der
verlorenen Zeit abfinden, einen neuen Zeitplan erstellen, mit
angepasster Geschwindigkeit und ohne Aufholstress die Reise
fortsetzen.

* Pause machen:
Grundsätzlich gilt alle 2 - 3 Stunden eine Pause zu machen, um die
nötige Konzentration und Aufmerksamkeit beim Autofahren halten zu
können. Vor allem Kindern sollte die Gelegenheit zur Bewegung und zum
Austoben geboten werden. Hat man noch die Möglichkeit von der
Autobahn abzufahren, so kann man abseits des Trubels der
Autobahnrastplätze durch eine längere Essens-, oder
Besichtigungspause dem Stau sicher angenehmer entgehen.

* Vorsicht auf Müdigkeit:
Bei persönlichen Anzeichen von Ermüdung (starrer Blick, oftmaliges
Gähnen) muss unbedingt eine längere Pause eingelegt werden. "Frische
Luft, laute Musik, Kaffee oder Energy-Drinks machen nur kurzfristig
munter, die Müdigkeit kommt danach meist umso stärker wieder und die
Leistungsfähigkeit sinkt dramatisch ab," warnt die
ÖAMTC-Verkehrspsychologin.

(Schluss)
Gerhard Koch

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Informationszentrale
Tel.: +43 (0) 1 71199-1795
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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