Spielberg - GROSZ: BZÖ fordert Landtagssondersitzung

SP-Voves und VP-Buchmann haben Investoren regelrecht vertrieben

Graz 2008-02-05 (OTS) - "Angesichts des Jahre andauernden öffentlichen Parteienstreits zwischen SPÖ und ÖVP und des zur Schau getragenen peinlichen Hick-Hacks zwischen Landeshauptmann Voves, seinem Stellvertreter Schützenhöfer und dem vollkommen überforderten Wirtschaftslandesrat Buchmann war von Anfang an klar, dass jeder vernünftige Investor angesichts dieser politischen Uneinigkeit leider das Weite suchen wird. Das BZÖ hat immer vor dieser dilettantischen, lustlosen und unprofessionellen Vorgangsweise gewarnt. Diese tragische Entwicklung war vorauszusehen, da die zuständigen Landesregierungsmitglieder gegenüber den Investoren wie KTM, Magna, VW und jetzt auch Red-Bull keinerlei Ernsthaftigkeit und gemeinsamen Willen zur wirtschaftlichen Rettung der Obersteiermark signalisiert haben", so der steirische BZÖ-Chef und Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf das Scheitern des Projekts Spielberg-Neu.

"Solange sich die Spitzen des Landes nicht einig sind und sich für eine gemeinsame Vorgangsweise "Ohne wenn und Aber" entscheiden, wird sich auch für eine abgespeckte Version des Projekts Spielberg Neu niemand finden", warnt der steirische BZÖ-Chef.

"Das BZÖ fordert als Notmaßnahme eine sofortige Sondersitzung des steirischen Landtages. Es muss quer durch alle steirischen Parteien einen Schulterschluss zur Rettung der Arbeitsplätze in der Obersteiermark geben. Ein Sonderlandtag wäre der Tag der Wahrheit, welche steirischen Politiker und Parteien die Menschen nicht im Stich lassen und eine gute Möglichkeit noch einmal eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Rettung des so wichtigen Projektes Spielberg Neu zu beginnen. Wenn Voves, Schützenhöfer und die Opposition zur dieser Grundübereinkunft nicht mehr in der Lage sind, wäre es auch gegenüber der Region ehrlicher dieses Projekt ein für alle Mal für gescheitert zu erklären. Die Menschen haben es satt, dass ihnen seit Jahren Sand in die Augen gestreut wird", so Grosz abschließend.

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