Mitmenschen brauchen dringend Hilfe - hoher Bedarf an Blutspenden

Zu wenige Blutspender durch Grippe und Ferienzeit

Wien (Rotes Kreuz) - Die derzeitige Grippewelle in Österreich
zeigt nun auch erste Auswirkungen im Blutspendewesen. "Viele unserer Stammblutspender können aufgrund einer Erkältung oder Grippe nicht Blut spenden. Dazu kommt, dass viele in den Semesterferien verreisen werden und Spender durch Fasching und Ballsaison ausfallen - das sind pro Woche 500 bis 1000 Blutspender zu wenig", erläutert Dr. Eva Menichetti, ärztliche Leiterin der Wiener Blutspendezentrale.

Im Augenblick kann der erhöhte Bedarf der Krankenhäuser noch gedeckt werden, aber die Reserven nehmen täglich drastisch ab. "Aus diesem Grund bittet das Österreichische Rote Kreuz alle gesunden Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, in den nächsten Tagen Blut zu spenden," so Menichetti weiter. Dies kann man bei den zahlreichen mobilen Aktionen oder in der neu ausgebauten Blutspendezentrale in der Wiedner Hauptstraße 32 im vierten Wiener Gemeindebezirk.

Am Mittwoch, den 6. Februar, findet im und vor dem Österreichischen Parlament eine Blutspendeaktion statt. Bereits zum 39. Mal treten Politikerinnen und Politiker seit 1985 zum gemeinsamen Aderlass an und gehen mit gutem Beispiel voran. Da diese Aktion nicht öffentlich ist, haben die Wienerinnen und Wiener am Nachmittag von 13.00 bis 18.00 Uhr die Möglichkeit, vor dem Parlament Blut für die Versorgung von Kranken und Unfallopfern zu spenden.

Zeit: Mittwoch, 6. Februar 2008, 13.00 - 18.00 Uhr
Ort: Bus vor dem Österreichischen Parlament, Dr. Karl-Renner-Ring 3, 1010 Wien

Alle Blutsendetermine und weitere Informationen unter www.blut.at oder der kostenlosen Servicenummer 0800 190 190.

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