- 02.02.2008, 15:05:35
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Nach ORF-Gebührenerhöhung: Vilimsky: Senkung um rund 25 Prozent durch Wegfall der Landesabgaben möglich!
Landesabgaben haben in der ORF-Gebühr nichts verloren - bis zu 5 Euro - In Kärnten und der Steiermark am höchsten
Wien (fpd) - Es sei bedauernswert, daß sich der ORF-Stiftungsrat
für eine Erhöhung der ORF-Gebühren ausgesprochen habe. Dies sei ein
falsches Signal. Dennoch sei es möglich, die bereits erhöhten
Gebühren um rund 25 Prozent zu senken, denn unter dem Titel
"Landesabgabe" komme ein Gutteil der ORF-Gebühren den Ländern zu,
ohne, daß dies auch nur im Ansatz etwas mit dem ORF zu tun habe. SPÖ
und ÖVP sollen diesen Mißstand rasch beseitigen. Dies forderte heute
FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****
Die ÖVP brauche keine Krokodilstränen vergießen, sondern solle rasch
mit der SPÖ die ORF-Gebühr von den Landesabgaben bereinigen. Immerhin
betragen die Landesabgaben bis zu knapp 5 Euro und seien in der
Steiermark und Kärnten am höchsten. Diese Landesabgabe fließe dem
jeweiligen Landesbudget zu, jedes Bundesland lege die Höhe und den
Verwendungszweck selbst fest. In Wien firmiere sie als
Kulturförderungsbeitrag. Faktum sei, daß dies alles nicht mit der
ORF-Gebühr zu tun habe.
Vilmsky, Initiator und Betreiber der Petition
www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at fordert in Richtung
Regierungspartei, die Landesabgabe umgehend aus der ORF-Gebühr
herauszunehmen. Dies würde für die Hörer und Seher eine Verbilligung
von rund 25 Prozent der ORF-Gebühr bedeuten. Ziel bleibe für ihn,
Vilimsky, der Wegfall der ORF-Gebühren. Die Zukunft liege in einer
fairen und transparenten Medienförderung für alle.
Rückfragehinweis:
Harald Vilimsky
0664 32 54 019
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