- 01.02.2008, 15:05:28
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Strache zu Tschad: Herr Darabos, brechen sie diese Wahnsinnsmission sofort ab!
Tschad-Abenteuer entwickelt sich zum völligen Fiasko - Bundespräsident Fischer Darabos anweisen unsere Soldaten aus dem Tschad zurückzuholen!
Wien, 01-02-2008 (fpd) - Angesichts der aktuellen Lage im Tschad
muß Kriegsminister Darabos dieses Abenteuer sofort abbrechen. Während
österreichische Soldaten in Tripolis auf den Einsatzbefehl warten,
sind die Rebellen nur mehr rund 150 Kilometer vor der Hauptstadt
N'Djamena entfernt. Die bereits im Tschad befindlichen Soldaten des
Bundesheeres müssen unverzüglich aus diesem Hexenkessel evakuiert
werden. "Herr Darabos, brechen sie diese Wahnsinnsmission sofort ab
bevor wirklich etwas passiert!", so heute der Bundesparteiobmann der
FPÖ, Heinz-Christian Strache, vor dem Hintergrund der aktuellen Lage
in Zentralafrika.
Österreichische Soldaten haben im Tschad nichts verloren. Offenbar
müssen unsere Soldaten wirklich in Kämpfe verwickelt werden, bevor
Darabos die Unsinnigkeit dieses Unternehmens einsieht. Die gesamte
österreichische Bundesregierung mache sich jedoch mitschuldig, wenn
unsere Soldaten in Gefechte verwickelt werden. Auch wenn SPÖ und ÖVP
nur noch in ihren Sonntagsreden davon sprechen, so seien sie doch
daran erinnert, daß die österreichische Neutralität nach wie vor
Bestand habe.
Jetzt sei auch Bundespräsident Fischer gefordert ein Machtwort zu
sprechen sowie auf die von ihm angelobte Bundesregierung einzuwirken.
Gemäß Artikel 80 B-VG habe der Bundespräsident den Oberbefehl über
unser Heer. Er ist dringend aufgefordert dieses Abenteuer zu beenden
und Minister Darabos sofortige Anweisung zu erteilen unsere Soldaten
aus dem Tschad zurückzuholen. (Schluß)
Rückfragehinweis:
FPÖ
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