- 01.02.2008, 11:38:08
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Onodi: SPÖ NÖ fordert eigenes Arbeitsmarktressort
"Aktive Wirtschaftspolitik muss einhergehen mit aktiver Arbeitsmarktpolitk"
St. Pölten (OTS) - "Obwohl sich die Winterarbeitslosigkeit auf dem
niedriegsten Stand seit langem befindet, sind mit Ende Jänner 49.128
Menschen in NÖ arbeitslos, davon 1.872 (-4,5%) Jugendliche und 10.735
(-3,8%) ältere ArbeitnehmerInnen (über 50)", beschreibt der
Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ, Dr. Josef Leitner, die aktuelle
Arbeitsmarktsituation.
"Wir sind stolz auf unsere Leitbetriebe, aber vor allem die Klein-
und Kleinstunternehmen entwickeln sich immer mehr zum Jobmotor in den
Regionen", führt der SPÖ NÖ-Wirtschaftssprecher, Klubobmann Hannes
Weninger aus. Jährlich gebe es in NÖ rund 6.000 Neugründungen, die
wichtige Arbeitsplätze bieten. "Gerade diese Unternehmen müssen
administrativ und finanziell unterstützt werden - etwa durch die
Verbreiterung der Förderstrukturen", so Weninger, "aktive
Wirtschaftspolitik muss einhergehen mit aktiver Arbeitsmarktpolitik."
"Der Arbeitsmarkt hat sich zwar erholt, aber nicht in dem Ausmaß, wie
wir uns das vor allem für junge und ältere ArbeitnehmerInnen und
andere benachteiligte Gruppen wünschen, weil es notwendig ist", so
die LHStv. Heidemaria Onodi. Die SPÖ NÖ hätte in den vergangenen
Jahren konkrete Pläne für eine aktive Arbeitsmarktpolitik vorgelegt
und durch eine Reihe von Initiativen Kompetenz bewiesen: "Etwa durch
den Ausbau von Beschäftigungsinitiativen und integrativen Betrieben
oder durch die Forderung nach überbetrieblichen Lehrwerkstätten in
den Regionen, die ja bereits beschlossen wurde", erklärt Onodi.
"Aufgrund unseres Know-Hows fordern wir SozialdemokratInnen in der
Landesregierung ein eigenes Ressort für den 'Arbeitsmarkt’ - dieses
Thema ist uns zu wichtig, um es der ÖVP NÖ überlassen zu wollen", so
Onodi. Die SPÖ NÖ sei es, die für Jobchancen in den Regionen steht,
für Sicherheit und für die Garantie einer Ausbildung, die wichtig
ist, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. "Wir brauchen mehr
Handlungsspielraum, um gerade ältere Menschen, Frauen und Jugendliche
noch besser unterstützen zu können", unterstreicht Heidemaria Onodi
ihre Forderung.
Rückfragehinweis:
SPÖ-Niederösterreich Medienservice Mag. Gabriele Strahberger Tel: 02742/2255-121 www.noe.spoe.at
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